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Aktualisieren STERN.DE RSS-Feed - Der Tag im Überblick  30.12.2020 06:21:38

Tagesaktuelle Nachrichten und News sowie faszinierende Bilder und Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Unterhaltung, Gesundheit, Reise, Kultur, Wissenschaft, Technik.
 

30.12.2020 06:16:00

Gut zu wissen: Kaufen Sie nicht nach Etikett: So vermeiden Sie die häufigsten Fehler beim Wein-Einkauf


Das Wissen um Wein kann schnell zur Wissenschaft werden - und ein Fettnäpfchen jagt das nächste. Welche Fehler man häufig beim Wein-Einkauf macht und wie man sie umgeht. Wir geben Orientierung. 

Das Wissen um Wein kann schnell zur Wissenschaft werden - und ein Fettnäpfchen jagt das nächste. Welche Fehler man häufig beim Wein-Einkauf macht und wie man sie umgeht. Wir geben Orientierung. 


30.12.2020 06:15:00

Serena Williams: Sie glänzt neben Mann und Tochter


Alexis Ohanian hat neue Fotos seiner kleinen Familie veröffentlicht. Tochter Olympia und Ehefrau Serena Williams glänzen darauf.

Alexis Ohanian (37) hat auf Twitter und Instagram einige neue Familienfotos veröffentlicht, auf denen er mit seiner Frau (seit 2017), Tennis-Star Serena Williams (39), und der gemeinsamen Tochter Olympia (3) zu sehen ist. "Das Business-Dad-Leben endet nie. Obwohl es manchmal für ein Familienfoto pausiert", schrieb der Reddit-Mitbegründer zu den Schnappschüssen: "Ich versuche, mein Bestes für diese beiden zu geben."

Auf den Bildern posiert die dreiköpfige Familie in einer Einfahrt neben einem roten Wagen. Ohanian und Williams zeigen sich darauf in aufeinander abgestimmten Outfits: Er hat einen grauen Blazer übergeworfen, die Tennisspielerin glänzt in einem kurzen, grauen Kleid mit langen Ärmeln. Ihre kleine Tochter trägt auf den Bildern ein cremefarbenes Kleid und eine passende Schleife im Haar.

"Heiße" Frisur

Ohanians Haare reichen ihm auf den Fotos bis zu den Schultern - was er offenbar seiner Ehefrau zu verdanken hat. "Volle Verantwortung für Alexis' Haare", erklärte Williams schon im Herbst in einer Instagram-Story. Sie habe ihm zu Beginn der Corona-Pandemie gesagt, dass er seine Haare wachsen lassen soll, "und er hat es wörtlich genommen". Jetzt seien seine Haare "wirklich lang und ich denke, es ist heiß".


30.12.2020 06:13:00

Tote und Verletzte: Augenzeugen berichten von Erdbeben in Kroatien: "Es war schrecklich"


Innerhalb von zwei Tagen haben zwei starke Beben Kroatien erschüttert. Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten in der Nacht an. Augenzeugen berichten von den dramatischen Szenen.

Innerhalb von zwei Tagen haben zwei starke Beben Kroatien erschüttert. Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten in der Nacht an. Augenzeugen berichten von den dramatischen Szenen.


30.12.2020 06:08:04

Was ändert sich?: Müll, Strom und Bahnverkehr - neue EU-Regeln zum 1. Januar


Der Green Deal soll helfen, bis 2050 in der Europäischen Union alle Klimagase zu vermeiden oder auszugleichen. Einige neue Regeln stellen schon zum Jahreswechsel die Weichen.

Vorfahrt für den Zugverkehr, Kampf dem Plastikmüll: Einige wichtige Änderungen sollen ab 1. Januar vor allem den Umwelt- und Klimaschutz in der Europäischen Union voranbringen. Ein Überblick:

Kein unsortierter Plastikmüll mehr in Entwicklungsländer

Exporte von unsortiertem Plastikmüll aus der Europäischen Union in Entwicklungsländer werden ab 1. Januar verboten - nur noch saubere Kunststoffabfälle zum Recycling dürfen dorthin ausgeführt werden. Auch für Exporte und Importe in und aus Industriestaaten gelten schärfere Auflagen. Ziel ist, die Plastikverschmutzung einzudämmen und das Material systematisch wieder zu verwerten. 2019 exportierte die EU 1,5 Millionen Tonnen Plastikabfälle, zumeist in die Türkei und asiatische Länder.

Mehr intelligente Stromzähler, Verzahnung der Energiemärkte

In Kraft tritt zum 1. Januar auch ein Schwung neuer EU-Energieregeln. Für Verbraucher am interessantesten ist die sogenannte Strommarktrichtlinie, die den Einbau moderner Stromzähler voranbringen soll. Diese gelten als Voraussetzung für Tarifmodelle, mit denen Strom zu bestimmten Zeiten günstiger werden soll - etwa als Anreiz, die Waschmaschine nachts laufen zu lassen. Laut Verordnung sollen die EU-Staaten sicherstellen, dass Stromkunden über Chancen, Kosten und Risiken solcher Tarife und Zähler informiert werden. Daneben starten neue Regeln für die Planung, Berichterstattung und Überwachung der Energiemärkte der EU-Staaten mit dem Ziel, die Klimaziele gemeinsam umzusetzen.

Das europäische «Jahr der Schiene»

Mehr Passagiere und Fracht per Bahn: Am 1. Januar beginnt das europäische «Jahr der Schiene». Die Werbeaktion soll den Zugverkehr als klimafreundliche Alternative zur Straße voranbringen. Bisher werden nur sieben Prozent der Passagiere und elf Prozent der Güter auf der Schiene transportiert. Bis 2050 soll sich der Frachtanteil der Schiene verdoppeln und die Verbindungen in Hochgeschwindigkeitszügen verdreifachen.

Neue Regeln für «Konfliktmineralien» wie Zinn oder Gold

Die Beschaffung wichtiger Mineralien für Europa soll nicht zu bewaffneten Konflikten oder Zwangsarbeit in den Herkunftsländern beitragen: Das ist das Ziel einer neuen EU-Verordnung, die ebenfalls ab 1. Januar gilt. Sie erlegt den Importeuren Sorgfaltspflichten in der Lieferkette auf. Betroffen sind Gold, Zinn und die Metalle Wolfram und Tantal.


30.12.2020 06:02:00

Britischer Schauspieler: Michael Sheen gab Orden der Queen zurück - und kritisiert royale Tradition


2009 verlieh ihm die Queen den legendären Ritterorden OBE, doch den hat Michael Sheen zurückgegeben. Als Grund nannte der Waliser seine Beschäftigung mit der britischen Geschichte.

Auf der Leinwand verstand er sich mit der Monarchin glänzend: In dem Kinofilm "The Queen" spielte Michael Sheen 2006 den britischen Premierminister Tony Blair, der in seinen regelmäßigen Treffen Königin Elisabeth II. (gespielt von Helen Mirren) gegenübersitzt und ihr den Weg zu einem mitfühlenden Umgang mit dem Tod von Prinzessin Diana ebnet.PAID STERN Auf dem Königsweg KW22

Der Film hatte drei Jahre später ein Nachspiel: 2009 verlieh die Queen dem Schauspieler den renommierten Ritterorden "Officer of the British Empire". Eine große Ehre, die Sheen dankbar annahm. 

Doch wie der 51-Jährige nun in einem auf Youtube veröffentlichten Gespräch mit dem Journalisten Owen Jones verriet, gab er den Orden 2017 wieder zurück. Als Grund dafür nannte Sheen seine Beschäftigung mit der Geschichte seiner Heimat.

Michael Sheen forschte über die Geschichte von Wales

Der Schauspieler wurde 1969 in Newport geboren, einer Hafenstadt in Südwales. Als Sheen 2017 den Ruf erhielt, die jährliche Raymond Williams Lecture zu halten, eine Vorlesung zu Ehren eines walisischen Kulturwissenschaftlers, begann er sich mit der Historie auseinanderzusetzen. 

In seinem am 16. November 2017 gehaltenen Vortrag sprach Sheen über Kultur und Identität seiner Landsleute und prangerte viele Verfehlungen der Engländer gegenüber den Walisern an (hier das Script).

In dem Interview sagt Sheen, es wäre heuchlerisch gewesen, wenn er über das Verhältnis zwischen Wales und dem britischen Staat  gesprochen hätte und gleichzeitig den "Officer of the British Empire"-Orden zu tragen. Er habe sich entscheiden müssen zwischen dem Vortrag und dem Orden. Und so habe er beschlossen, ihn zurückzugeben.

Gleichzeitig betonte der Schauspieler, er habe sich wahnsinnig geehrt gefühlt, den Orden bekommen zu haben und wolle mit der Rückgabe nicht respektlos wirken. Der OBE habe ihm in seiner Karriere geholfen. Speziell über Elizabeth II. äußerte sich Sheen sehr positiv, die Queen sei eine bemerkenswerte Persönlichkeit und habe viel für das Land getan. Gleichzeitig plädierte er für einen Bruch der Tradition: Dass der Thronfolger automatisch den Titel "Prince of Wales" erbe, bezeichnet er als "Demütigung" für die Menschen in dem Landesteil. Das müsse künftig enden.

Verwendete Quelle: Youtube (ca. ab Minute 40:45)


30.12.2020 05:54:46

Corona-Lage: "Von Normalität noch sehr weit entfernt" – Spahn sieht keinen Grund zur Entwarnung


Das Robert-Koch-Institut hat erstmals mehr als 1000 Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet. Bundesgesundheitsminister Spahn appelliert daher an die Menschen, auch an Silvester ihre Kontakte zu verringern.

Das Robert-Koch-Institut hat erstmals mehr als 1000 Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet. Bundesgesundheitsminister Spahn appelliert daher an die Menschen, auch an Silvester ihre Kontakte zu verringern.


30.12.2020 05:52:00

News zum Coronavirus: Spahn reagiert mit deutlichen Worten auf Kritik an der europäischen Impfstoff-Verteilung


Großbritannien lässt günstigen Astrazeneca-Impfstoff zu +++ Spahn erwartet Corona-Beschränkungen nach 10. Januar +++ RKI meldet Höchstwert von 1129 Corona-Todesfällen +++ News zur Coronavirus-Pandemie im stern-Ticker.

Todeszahlen im November elf Prozent über Durchschnitt der Vorjahre

Die Zahl der Todesfälle in Deutschland ist im November deutlich gestiegen. Nach vorläufigen Erkenntnissen des Statistischen Bundesamtes sind im vergangenen Monat elf Prozent oder 8186 mehr Menschen gestorben als im November-Schnitt der Vorjahre. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Corona lag demnach bei 7335.  

Deutschlandweit wurden insgesamt 84.480 Todesfälle gezählt. Zuletzt seien hierzulande im Jahr 1974 mehr als 80.000 Menschen in einem November gestorben. Wie die Statistiker am Freitag weiter mitteilten, war die Übersterblichkeit in Sachsen im letzten Monat besonders hoch. In dem Bundesland, das stark von Corona betroffen ist, starben im Vergleich zum November der Vorjahre 39 Prozent mehr Menschen.

Spahn reagiert mit deutlichen Worten auf Kritik an der europäischen Impfstoff-Verteilung

Nochmals auf die Kritik an der Verteilung des "deutschen" Impfstoffs im gesamten EU-Raum angesprochen, regierte Jens Spahn für seine Verhältnisse ungehalten. "Ich will noch einmal daran erinnern, dass es nicht absehbar war, dass er erste zugelassene Impfstoff ein Impfstoff aus Deutschland sein würde", sagte Spahn während der Pressekonferenz. Ende Juni habe man sich dazu entschieden, den Impfweg gemeinsam zu beschreiten. "Europäische Union heißt, in der Pandemie [...] nicht nur auf sich selbst zu schauen", erklärte der Gesundheitsminister.

Wann immer ein neues Arzneimittel auf den Markt käme, wäre es in Deutschland sonst stets direkt verfügbar, gab Spahn zu bedenken. "Wie selbstverständlich am ersten Tag nach der Zulassung. [...] Ein neues Krebs-Medikament ist in Deutschland immer sofort auf dem Markt, immer. Weil wir ein attraktiver Markt sind. Bis so ein Medikament in der Versorgung in Kroatien angekommen ist, vergehen teilweise Jahre. Ich weiß gar nicht, ob die Deutschen sich das immer bewusst machen", so Spahn. "Und wir haben gesagt, dass wir bei diesem Impfstoff in dieser Pandemie eine solche Situation nicht akzeptieren."

RKI-Chef: Trotz Corona-Impfungen Verhaltensregeln weiter einhalten

Nach dem Start von Covid-19-Impfungen in Deutschland hat das Robert Koch-Institut (RKI) vor Nachlässigkeit beim Einhalten der Verhaltensregeln gewarnt. "Trotz der Impfung müssen wir uns in den nächsten Monaten alle weiterhin an die AHA+L-Regeln halten und unsere Kontakte einschränken", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. Er rief dazu auf, nicht zu verreisen, möglichst wenige Menschen zu treffen - und wenn, dann nur dieselben Menschen und im Freien. "Lassen Sie uns dem Virus gemeinsam den Wind aus den Segeln nehmen."

Es werde noch Monate dauern, bis so viele Menschen geimpft sind, dass auch die Zirkulation des Virus in der Bevölkerung reduziert werde, sagte Wieler. Einerseits müsse der Impfstoff in ausreichender Menge verfügbar sein, andererseits dauere es, das Mittel zu verabreichen. Auch nach der Impfung der ersten Gruppen seien nicht alle geschützt, kein Impfstoff sei perfekt, betonte der RKI-Chef. Es sei zudem unklar, in welchem Umfang die Impfung Ansteckungen verhindern könne.

"Die größte Impfkampagne in der Geschichte Deutschlands ist erfolgreich angelaufen"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) informiert gemeinsam mit dem Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, und dem Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, über die Coronalage in Deutschland und den Start der Impfkampagne. Die schnelle Entwicklung eines Impfstoffes "darf uns dankbar und auch stolz machen", erklärt Spahn zu Beginn der Pressekonferenz in Berlin. Zwar ruckele es noch an der einen oder anderen Stelle, aber "die größte Impfkampagne in der Geschichte Deutschlands ist erfolgreich angelaufen". Der Minister betont aber auch, die Corona-Pandemie "besiegen wir nur nur gemeinsam, europäisch und solidarisch".

In Hinblick auf den anstehenden Jahreswechsel sagt Spahn, vor den Menschen stehe "das wahrscheinlich ruhigste Silvester, an das sich Deutschland erinnern kann“. Der CDU-Politiker appelliert an die Bevölkerung, sich an alle Schutzmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen zu halten, damit das Infektionsgeschehen eingedämmt werden könne. "Was morgen passiert oder eben auch nicht passiert, ist ganz, ganz wichtig", so Spahn.PAID STERN 2020_52 So läuft es mit der Impfung 6.28 Uhr

Cichutek nennt das Vakzin des Mainzer Unternehmens Biontech und der US-Firma Pfizer einen "hervorragenden Impfstoff". Sein Nutzen überwiege bei Weitem etwaige Nebenwirkungen. Die theoretischen Risiken seien bislang praktisch nicht zu Tage getreten. "Haben Sie vertrauen, ein kleiner Pieks schützt vor einem schweren Infektionsverlauf", sagt der Chef des Paul-Ehrlich-Instituts.

Spahn sieht aber aktuell keine Möglichkeit, den aktuellen Lockdown zu beenden. "1129 Familien werden diesen Jahreswechsel in Trauer erleben", sagte der CDU-Politiker. "Diese Zahlen belegen, wie brutal dieses Virus immer noch zuschlägt." Von einer Normalität sei man noch sehr weit entfernt. "Ich sehe also nicht, wie wir in dieser Situation zurückkehren können in den Modus vor dem Lockdown."

Zahl der Coronafälle in Wuhan womöglich zehn Mal so hoch wie gemeldet

Die Zahl der Corona-Infektionen beim Ausbruch der Pandemie in Wuhan ist laut einer chinesischen Studie möglicherweise zehn Mal so hoch gewesen wie bisher angegeben. Bis April hätten rund 4,43 Prozent der elf Millionen Einwohner Wuhans Antikörper gegen das neuartige Coronavirus entwickelt, heißt es in der Studie des Chinesischen Zentrums für Seuchenkontrolle (CDC). Dies entspreche rund 480.000 Corona-Infektionen in der Millionenmetropole bis April. Das sind fast zehn Mal so viel wie die bislang offiziell genannten rund 50.000 Fälle.

Die durch die CDC-Daten offenbarte Diskrepanz zwischen den offiziellen und tatsächlichen Infektionszahlen könne auf eine lückenhafte Meldung von Fällen hinweisen "wegen des Chaos Ende Januar und Anfang Februar, als eine große Zahl von Menschen nicht getestet oder nicht exakt auf Covid-19 getestet wurde", sagte der Gesundheitsexperte Huang Yanzhong von der in New York ansässigen Denkfabrik Council on Foreign Relations der Nachrichtenagentur AFP.

Tschechien verzeichnet Rekord an Neuinfektionen

Nach den Weihnachtsfeiertagen spitzt sich die Corona-Situation in Tschechien zu. Heute meldeten die Behörden 16.329 Neuinfektionen binnen 24 Stunden – der höchste Tageswert seit Beginn der Pandemie. Mehr als 5700 Menschen befinden sich aktuell im Krankenhaus in Behandlung. Seit Pandemiebeginn gab es mehr als 700.000 betätigte Infektionen und mehr als 11.400 Todesfälle.

Seit dem Wochenende gilt in Tschechien die höchste Corona-Warnstufe der Regierung. Damit müssen nicht lebensnotwendige Geschäfte geschlossen bleiben. Auch Hotels, Restaurants, Museen, Theater und Kinos sind zu. In der Öffentlichkeit dürfen sich maximal zwei Personen treffen. Es wurden Ausgangsbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, die auch an Silvester gilt. Der EU-Mitgliedstaat hat knapp 10,7 Millionen Einwohner.

Kuba will Bevölkerung bis Ende Juni mit eigenem Corona-Vakzin impfen

Kuba will noch in der ersten Hälfte des kommenden Jahres seine gesamte Bevölkerung mit einem selbst entwickelten Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus schützen. Das Land könne "die kubanische Bevölkerung innerhalb des ersten Halbjahres 2021 gegen das Sars-CoV-2-Virus immunisieren", sagte der Direktor des Finlay-Impfstoff-Instituts, Vicente Vérez Bencomo, der Staatszeitung "Granma". Zwei Impfstoffkandidaten, Soberana01 und Soberana02 (Souverän01 und Souverän02), hätten in ersten Studien gute Ergebnisse gezeigt.

"Besonders Soberana02 hat eine frühe Immunreaktion gezeigt, was es uns erlaubt, schneller mit Phase-2-Studien zu beginnen", sagte Vérez. Im Januar solle rund eintausend Freiwilligen der Impfstoffkandidat gespritzt werden. Nach der Auswertung der Ergebnisse könnten dann Phase-3-Studien mit etwa 150.000 Menschen beginnen.

Die kubanischen Wissenschaftler verfügen über Erfahrung in der Impfstoff-Herstellung. Das staatliche Impfprogramm für Kinder umfasst elf Vakzine gegen 13 Krankheiten. Acht davon werden auf der Karibikinsel hergestellt. Bisher haben die Behörden unter den 11,2 Millionen Einwohnern Kubas nur knapp 11.500 Corona-Infektionen und 143 Todesopfer registriert. 

Erstmals mehr als 3700 Coronatote in den USA

In den USA hat die Zahl der an einem Tag erfassten Toten mit einer bestätigten Corona-Infektion einen neuen Höchststand erreicht. Gestern meldeten die Behörden 3725 Tote, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore von heute früh hervorgeht. Der bisherige Höchstwert war mit 3682 Toten am 16. Dezember registriert worden. Die Zahl der Neuinfektionen liegt mit 247.646 vergleichsweise knapp unter dem am 18. Dezember verzeichneten Rekord von 249.664.Morgenlage 30.12.2020

Am Montag stieg auch die Anzahl der Covid-Patienten in US-Krankenhäusern mit mehr als 124.000 auf ein Rekordhoch, wie aus Daten des Covid-Tracking-Project hervorgeht. Erstmals seit Beginn der Pandemie bewegt sich die Zahl seit Anfang Dezember kontinuierlich über der Schwelle von 100.000. Aufgrund von Reisen und Familientreffen nach Thanksgiving Ende November und über Weihnachten hatten Gesundheitsexperten vor einem deutlichen Anstieg der Infektionszahlen gewarnt.

In den USA mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang rund 19,5 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 338 000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Impfstoff von Astrazeneca in Großbritannien zugelassen

Großbritannien hat den Corona-Impfstoff der Universität Oxford und des Pharmakonzerns Astrazeneca zugelassen. Die Aufsichtsbehörde für Arzneimittel habe dem heimischen Vakzin eine Zulassung erteilt, gab das britische Gesundheitsministerium bekannt. Das Mittel hatte in Studien eine geringere Wirksamkeit aufgewiesen als der Impfstoff von Biontech und Pfizer, kann allerdings bei Kühlschranktemperaturen gelagert werden und ist deutlich günstiger. In Großbritannien sollen bereits am 4. Januar die ersten Impfungen stattfinden, wie Gesundheitsminister Matt Hancock mitteilte. Es sei "brilliant, das Jahr 2020 mit einem solchen Moment der Hoffnung zu beenden".

Das Vakzin soll nach den ersten Studiendaten im Mittel einen 70-prozentigen Schutz vor Covid-19 bieten. Bei spezieller Dosierung könnte die Wirksamkeit dem Konzern zufolge womöglich noch deutlich höher liegen. Zeitweise waren Zweifel am Studiendesign und der hohen Wirksamkeit des Impfstoffs aufgekommen. Der schwedisch-britische Konzern hatte daher zusätzliche Untersuchungen durchgeführt.

Anders als die Vakzine der Mainzer Firma Biontech und des Pharmakonzerns Pfizer sowie der US-Firma Moderna gehört das britisch-schwedische Präparat nicht zu den mRNA-Impfstoffen. Der von Astrazeneca eingesetzte Wirkstoff AZD1222 beruht auf der abgeschwächten Version eines Erkältungsvirus von Schimpansen. Es enthält genetisches Material eines Oberflächenproteins, mit dem der Erreger Sars-CoV-2 an menschliche Zellen andockt. Das Mittel wirkt zweifach: Es soll sowohl die Bildung von spezifischen Antikörpern als auch von T-Zellen fördern – beide sind für die Immunabwehr wichtig.

RKI meldet Höchstwert von 1129 Corona-Todesfällen binnen 24 Stunden

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat zum ersten Mal die Marke von 1000 überschritten. Binnen einen Tages übermittelten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut 1129 neue Todesfälle, wie aus den RKI-Zahlen vom Morgen hervorgeht. Außerdem wurden 22.459 Neuinfektionen gemeldet. Vergangenen Mittwoch (23.12.) waren 24.740 Neuinfektionen und der bisherige Höchststand von 962 Todesfällen gemeldet worden.

Das RKI hatte vor den Weihnachtstagen mitgeteilt, dass die aktuellen Zahlen nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar seien, da es zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Dennoch ist die Zahl der neuen Todesfälle deutlich höher als vor einer Woche.

Die binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegen bei 141,3. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen haben Sachsen mit 330,0 und Thüringen mit 255,1 den niedrigsten Wert Niedersachsen mit 79,6. 

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.687.185 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 30.12., 0 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 32.107. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.302.600 an.

Neue Coronavirus-Variante erstmals auch in den USA festgestellt

Die neue und offenbar ansteckendere Variante des Coronavirus ist erstmals auch in den USA festgestellt worden. Die Mutation wurde bei einem 20-jährigen Patienten im Bundesstaat Colorado diagnostiziert, wie der dortige Gouverneur Jared Polis auf Twitter mitteilte. Der Mann befinde sich im Verwaltungsbezirk Elbert in Quarantäne. Er sei nicht auf Reisen gewesen.

Die USA sind das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt. Rund 19,3 Millionen Menschen infizierten sich dort bislang mit dem Virus, mehr als 335.000 Menschen starben nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität im Zusammenhang mit der Infektion.

Spahn erwartet Corona-Beschränkungen "ohne Zweifel" auch nach dem 10. Januar

Die Corona-Beschränkungen müssen nach Ansicht von Gesundheitsminister Jens Spahn auch nach dem 10. Januar zumindest teilweise verlängert werden. Deutschland sei "bei Weitem noch nicht da, wo wir hin müssen", sagte der CDU-Politiker gestern Abend in den ARD-"Tagesthemen". Deshalb werde es nach dem 10. Januar "ohne Zweifel Maßnahmen geben". In welchem Umfang, müssten Bund und Länder bei ihrer geplanten Konferenz am kommenden Dienstag entscheiden.

Der Lockdown mit strengen Kontaktbeschränkungen, der Schließung der meisten Geschäfte, Schulen und Kitas sowie der schon länger geltenden Schließung von Restaurants, Theatern, Museen und anderen Freizeiteinrichtungen gilt zunächst bis zum 10. Januar. Am 5. Januar wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten beraten, wie es anschließend weiter geht. 

Die Debatte, ob Corona-Geimpfte bestimmte Privilegien erhalten sollen, nannte Spahn bei "Bild live" "durchaus richtig und wichtig". Der privat-gewerbliche Bereich habe in dieser Frage mehr Spielraum. Nach seinem juristischen Verständnis wäre etwa eine Pizzeria nur für Geimpfte "das, was möglich ist". Im öffentlichen Bereich und bei der Daseinsvorsorge, also etwa in Krankenhäusern, Rathäusern oder dem öffentlichen Nahverkehr, könne man aber keinen Unterschied zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften machen. Zudem sei unklar, ob Geimpfte weiterhin andere anstecken könnten. Das mache "einen ganz entscheidenden Unterschied". Er empfehle, die Erkenntnisse dazu abzuwarten.

Die Corona-News von Dienstag, 29.12.2020

Mutation des Coronavirus nun auch in NRW nachgewiesen

Die britische Mutation des Coronavirus ist nun auch in Nordrhein-Westfalen angekommen: Die neue Variante sei bei einem Menschen aus dem Kreis Viersen "und damit erstmals auch in NRW nachgewiesen", teilte das Landesgesundheitsministerium in Düsseldorf am Dienstag auf Anfrage der "Rheinischen Post" mit. Das Landeszentrum Gesundheit sei darüber am Montagnachmittag vom Robert-Koch-Institut telefonisch informiert worden.

Am Dienstag hatte die niedersächsische Regierung mitgeteilt, dass die neue Variante des Virus in dem Bundesland nachgewiesen worden sei. Das mutierte Virus ist nach Einschätzung von Wissenschaftlern deutlich ansteckender als die bisher bekannte Version.

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Spahn gibt Gehälter-Garantie für Kliniken ab

Angesichts der finanziellen Not vieler Krankenhäuser hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Garantie für die Weiterzahlung von Gehältern ausgesprochen. "Wir wollen und werden die Liquidität der Krankenhäuser in der Krise sichern - darauf können sich die Beschäftigten verlassen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Zuvor hatte die Deutsche Krankenhausgesellschaft gewarnt, dass viele Kliniken bald die Gehälter nicht mehr zahlen könnten.

Laut dem neuen Krankenhaus-Barometer des Deutschen Krankenhausinstituts ist ein großer Teil der Häuser in der Coronapandemie in Geldnot geraten – unter anderem, weil geplante Operationen verschoben werden mussten. Es besteht zudem bereits Personalmangel in der Pflege und im Operationssaal. Spahn kündigte an, dass Bund und Länder Anfang Januar über weitere Maßnahmen beraten würden. 

Nach Impfpanne in Stralsund: Eine Frau weiter im Krankenhaus

Nach der Impfpanne in einem Stralsunder Pflegeheim wird eine Frau weiter in einer Klinik behandelt. Wie ein Sprecher des Landkreises Vorpommern-Rügen sagte, leidet sie unter grippeähnlichen Symptomen wie Kopfschmerzen oder Schwindel. Die anderen sieben Betroffenen sind bereits wieder zu Hause. Sie sind alle Mitarbeiter eines Stralsunder Pflegeheims. Ihnen war am Sonntag versehentlich die fünffache Dosis des Impfstoffs gegen Covid-19 gespritzt worden.

Inzwischen lägen Details zur fehlerhaften Impfung vor. Entgegen den Anweisungen des Impfstoffherstellers Biontech/Pfizer habe eine Krankenschwester den Inhalt der Gläser zwar mit der korrekten Menge Kochsalzlösung gemischt. Dann habe sie dem Arzt aber Spritzen mit dem kompletten Inhalt statt nur mit einem Fünftel des Volumens zum Impfen gereicht. "Das hat sie achtmal gemacht. Dann waren die acht Gläser alle, mit denen eigentlich 40 Leute geimpft werden sollten." Der Sprecher des Landkreises verwies darauf, dass Biontech/Pfizer sogar eine bebilderte Schreibtischunterlage zur Aufbereitung des Impfstoffs mitgeliefert habe.

Landrat Stefan Kerth (SPD) sprach erneut von einem bedauerlichen Einzelfall und menschlichem Versagen. Er hoffe, dass dieser Vorfall alle an der Impfung Beteiligten in ganz Deutschland noch mehr sensibilisiere.

Thüringer Landkreis Sonneberg ruft Katastrophenfall aus

Der Thüringer Landkreis Sonneberg hat pandemiebedingt den Katastrophenfall erklärt. Hauptgrund sei die angespannte Lage in mehreren Pflege- und Betreuungseinrichtungen, dem Rettungswesen sowie den örtlichen Krankenhäusern, erklärte Landrat Hans-Peter Schmitz (parteilos). All das ergebe sich aus Personalengpässen, die auf die Corona-Pandemie zurückzuführen seien. "Nach sorgfältiger Prüfung haben wir uns entschlossen, den Katastrophenfall auszurufen, um das Leben und die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger weiterhin nach bestem Wissen und Gewissen zu schützen", sagte Schmitz. Es gehe vor allem darum, einen rechtlichen Rahmen für den Einsatz von ehrenamtlichen Kräften zu schaffen, "um die Bewältigung der diffusen pandemischen Lage in wesentlichen Bereichen der Daseinsvorsorge zu gewährleisten".

Das thüringische Sonneberg ist von der Corona-Pandemie schwer getroffen
Das thüringische Sonneberg ist von der Corona-Pandemie schwer getroffen
© Martin Schutt

Ziel sei es, die zur Verfügung stehenden Kräfte unter einer einheitlichen Leitung zu bündeln und im Bedarfsfall umgehend einsetzen zu können, hieß es. Zur Koordinierung sei eine Sanitätseinsatzleitung gebildet worden. Außerdem wurde der Katastrophenschutzzug des Landkreises in Alarmbereitschaft versetzt. Sonneberg ist mit rund 58.000 Einwohnern der kleinste Landkreis in Thüringen.

Lambrecht: Privilegien für Geimpfte "verbieten sich gegenwärtig"

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hält Privilegien für Menschen mit Corona-Impfung zum jetzigen Zeitpunkt für falsch. Es sei nicht einmal klar, ob die Impfung auch vor der Weitergabe der Infektion durch den Geimpften schütze, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. "Allein deshalb verbieten sich gegenwärtig Privilegien für Geimpfte." Solange nicht allen ein Impfangebot gemacht werden könne, sei es "ein Gebot der Fairness und der Solidarität, Sonderrechte weder einzufordern noch anzubieten."

Derzeit warnen viele Stimmen davor, eine Corona-Impfung zur Voraussetzung für den Zugang zu bestimmten Dienstleistungen oder Orten zu machen. Konkrete Pläne dafür etwa von Unternehmen sind in Deutschland allerdings nicht bekannt. "Wir sollten die richtigen Diskussionen zur richtigen Zeit führen", mahnte Lambrecht. Im Augenblick gehe es darum, diejenigen Gruppen zu impfen, bei denen ein besonders hohes Risiko einer schweren Erkrankung bestehe. Anschließend sollten alle Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zur Impfung bekommen. "Wir müssen alle unsere Kräfte darauf konzentrieren, dass dies möglichst schnell geschieht", sagte sie.

Fast 42.000 Menschen in Deutschland gegen Corona geimpft

Bis einschließlich Montag haben in Deutschland 41.962 Menschen die erste Dosis des Corona-Impfstoffs erhalten. Das berichtete das Robert-Koch-Institut. Der Anstieg im Vergleich zum Vortag betrug demnach 19.084 Impfungen. Das ist allerdings nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften, sondern kann auch Nachmeldungen einschließen, wie das RKI schreibt.

Eine Impfquote, also den Anteil der Geimpften an der Gesamtbevölkerung, nennt das RKI zunächst nicht. Dazu sei die Zahl der Geimpften derzeit noch zu gering, erläuterte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher.

Erfasst werden derzeit Impfungen mit der ersten Impfdosis. Eine zweite Impfung ist etwa drei Wochen nach der ersten fällig, um einen vollständigen Impfschutz zu erzielen. Es ist somit nicht davon auszugehen, dass alle Geimpften bereits sicher vor der Erkrankung Covid-19 geschützt sind.

Zahl der Covid-19-Patienten in englischen Kliniken auf Rekordstand

Die Zahl der Covid-19-Patienten in englischen Krankenhäusern hat einen neuen Höchststand erreicht. Mittlerweile würden mehr Corona-Patienten stationär behandelt als während des Höhepunkts der ersten Infektionswelle im April, teilte der britische Gesundheitsdienst NHS mit. "Wir sind zurück im Auge des Sturms", sagte der NHS-Chef in England, Simon Stevens.

Derzeit werden den Angaben zufolge 20.426 Menschen mit Covid-19 in englischen Krankenhäusern behandelt. Im April waren es auf dem Höhepunkt der ersten Infektionswelle 18.974. Der Anstieg könnte mit einer Mutation des Virus zusammenhängen, die den Erreger nach Experteneinschätzungen offenbar ansteckender macht als die bisher bekannte Variante.

Auch die Zahl der Neuinfektionen in Großbritannien binnen eines Tages erreichte am Montag mit 41.385 einen neuen Höchstwert – und das, obwohl Schottland und Nordirland über die Weihnachtsfeiertage die Weitermeldung von Fällen ausgesetzt hatten. Seit Beginn der Pandemie wurden in Großbritannien 71.109 Corona-Tote gezählt.

Pharma-Industrie rechnet mit raschem Anwachsen der Impfstoff-Menge

Die Pharma-Industrie rechnet damit, dass in Deutschland schon bald eine größere Zahl an Dosen mit Corona-Impfstoff zur Verfügung steht. "Wir werden im Januar noch deutlich mehr Impfungen haben, weil immer mehr der vom Staat bestellten Mengen geliefert werden", sagt Han Steutel, der Präsident des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller, der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Nach Steutels Worten funktioniert dies nur, weil die Hersteller vorproduziert hätten. "Jeder weitere Hersteller, der eine Zulassung erhält, wird ebenfalls mit vorproduzierten Chargen schnell im Markt sein", sagte Steutel voraus. Er verwies darauf, dass gerade überall in Deutschland Produktionskapazitäten für den Corona-Impfstoff hochgefahren würden - etwa in Mainz, Idar-Oberstein, Marburg, Laubheim, Dessau, Brehna und Tübingen. PAID STERN 2020_52 So läuft es mit der Impfung 6.28 Uhr

Müller erwartet weitere Corona-Einschränkungen im Januar

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) rechnet auch über den aktuellen, vorerst bis zum 10. Januar befristeten Lockdown hinaus mit einschränkenden Corona-Maßnahmen. "Ich gehe fest davon aus, dass wir weiterhin mit Einschränkungen leben müssen", sagte Müller, derzeit Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz, im ZDF-"Morgenmagazin". Das Ausmaß müsse anhand der Zahlen bewerten werden. Es sei allerdings zu sehen, dass die Infektionszahlen auf einem sehr hohen Stand stagnierten oder bestenfalls leicht zurückgingen. "Insofern rechne ich damit, dass wir im Januar auch weiter Einschränkungen erleben."

Höchste Corona-Zahlen in Israel seit Oktober – rasantes Impf-Tempo

Zwei Tage nach Beginn eines neuen Teil-Lockdowns in Israel sind die Corona-Infektionszahlen im dem Land auf den höchsten Stand seit drei Monaten geklettert. Das Gesundheitsministerium teilte am Dienstag mit, binnen 24 Stunden seien 5449 neue Fälle registriert worden – zuletzt waren die Zahlen Anfang Oktober so hoch gewesen. Am Sonntagnachmittag war in dem Mittelmeerland ein dritter Teil-Lockdown in Kraft getreten, der zunächst für zwei Wochen dauern soll. Es wird jedoch mit einer Verlängerung um mehrere Wochen gerechnet.

Parallel dazu läuft eine massive Impfkampagne. In den vergangenen zehn Tagen sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums bereits rund eine halbe Million Israelis gegen das Coronavirus geimpft worden. Nach Angaben der Webseite Our World der Oxford-Universität ist das kleine Land mit seinen neun Millionen Einwohnern weltweit führend bei der Zahl der Geimpften per 100 Einwohner, es folgen Bahrain und Großbritannien.

Israel hat das Ziel, so schnell wie möglich seine Risikogruppen zu impfen und dann die Wirtschaft wieder zu öffnen. Von Mitte Januar an sollen für Geimpfte, die zwei Dosen erhalten haben, "grüne Pässe" ausgestellt werden, die ihnen verschiedene Freiheiten gewähren.

Intensivmediziner befürchten verschärften Personalmangel 

Der Mangel an Pflegekräften in Krankenhäusern infolge der Corona-Pandemie könnte sich aus Sicht der Intensivmediziner noch verstärken. "Wir befürchten durch die monatelangen Belastungen, die die Pflegekräfte jetzt mitgemacht haben auf den Intensivstationen, dass wir Anfang kommenden Jahres Leute haben werden, die unter der Last zusammenbrechen und nicht mehr resilient genug sind und tatsächlich dann ins Aus gehen", sagte der Chef der  Intensivmediziner-Vereinigung DIVI, Uwe Janssens, am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Die Lage auf den Intensivstationen ist nach wie vor wirklich sehr angespannt." Man kämpfe weiter mit den Folgen der hohen Infektionszahlen der vergangenen Wochen.

Janssens mahnte ein einheitliches Gesamtkonzept der Politik an. Es müsse mit einer Stimme gesprochen werden, und es müssten Ziele weit für das Jahr 2021 formuliert werden. Den Zielwert etwa von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen nannte Janssens "ein wenig zu hoch gesteckt". Mit Blick auf die Impfbereitschaft unter medizinischem Fachpersonal sprach Janssens von einer "gewissen Impfskepsis". Auch die Beschäftigten im Medizinbereich müssten mitgenommen und überzeugt werden, sich impfen zu lassen. Das sei eine der wichtigsten Aufgaben. Die ersten Ergebnisse der Impfung seien "sehr, sehr ermutigend".

Deutsche Krankenhäuser schlagen wegen Finanzlage Alarm

Die deutschen Krankenhäuser schlagen wegen ihrer in der Coronakrise besonders angespannten Finanzlage Alarm. Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, warnt in den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland, dass die Kliniken flächendeckend bereits im ersten Quartal 2021 die Gehälter ihrer Beschäftigten nicht mehr zahlen könnten, sollten sie nicht mehr Hilfen erhalten. Die Kliniken seien in einer "dramatischen Situation", sie verfügten nur noch begrenzt über finanzielle Mittel. Die Bundesregierung müsse ihre Hilfen deutlich erhöhen. Die Krankenhäuser bräuchten eine "Liquiditätssicherung".     

Nach den Plänen des Gesundheitsministeriums sollen Klinken in besonders stark von der Pandemie betroffenen Gebieten Ausgleichszahlungen erhalten, wenn sie auf aufschiebbare Eingriffe verzichten und damit Betten freihalten. Aus Sicht der Krankenhausgesellschaft reicht dieses Konzept aber bei Weitem nicht. Der neue Rettungsschirm sei "nur eine minimale Verbesserung", monierte Gaß. Lediglich 25 Prozent der Kliniken würden davon erfasst.

Nach Angaben des Deutschen Krankenhausinstituts rechnen zwei Drittel aller Betreiber von Kliniken mit Verlusten im ablaufenden Jahr, wie der "Tagesspiegel" berichtet. Demnach beurteilen nur noch 18 Prozent der knapp 2000 Kliniken mit ihren insgesamt 1,3 Millionen Mitarbeitern ihre aktuelle wirtschaftliche Lage als gut. 

Rio riegelt Stadtstrände wegen Corona zu Silvester ab

Die brasilianische Metropole Rio de Janeiro verschärft wegen der Corona-Pandemie die Einschränkungen weiter und sperrt zu Silvester die Strände. "Die Zufahrt zu den Stränden wird blockiert", schrieb die Stadtverwaltung von Rio auf Twitter. Bewohner und Arbeiter in diesen Gegenden müssten mit Dokumenten belegen, dass sie berechtigt seien, sich dort aufzuhalten. Betroffen von den neuen Einschränkungen sind 30 Kilometer Küstenlinie zwischen Leme und Pontal in Recreio dos Bandeirantes. In der vergangenen Woche hatte die Stadtverwaltung die Maßnahme bereits für Copacabana angekündigt, traditionell das Herz der Feier. Die Silvesterparty in Rio ist eine der berühmtesten der Welt und zieht jedes Jahr Millionen Touristen in die Hafenstadt. Das Feuerwerk, das für gewöhnlich von Flößen in der Atlantikbucht abgefeuert wird, wurde dieses Jahr abgesagt.

Umfrage: Deutsche blicken skeptisch ins Corona-Jahr 2021

Die Deutschen sehen der weiteren Entwicklung der Coronakrise im kommenden Jahr laut einer Umfrage überwiegend skeptisch entgegen. Nach der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur glaubt nur jeder Vierte (26 Prozent), dass die Pandemie 2021 weitgehend überwunden wird. Zwei Drittel meinen dagegen, dass das gefährliche Virus das Leben der Menschen in Deutschland noch das ganze Jahr über beeinträchtigt. 22 Prozent erwarten sogar eine starke Beeinträchtigung.

Nur jeder Fünfte (20 Prozent) rechnet damit, dass vor Ende des Jahres 2021 wieder Spiele der Fußball-Bundesliga vor vollen Rängen stattfinden. Nur jeder Zehnte (9 Prozent) glaubt daran, dass man im Sommer wieder überall Urlaub machen kann. Und 84 Prozent meinen, dass bis Ende Jahres zumindest an einigen Orten eine Maskenpflicht bestehen bleibt. YouGov befragte unmittelbar vor Weihnachten zwischen dem 21. und 23. Dezember 2035 Personen. Bei Start der Befragung war der Impfstoff bereits durch die Europäische Arzneimittel-Agentur zugelassen und es war klar, dass die Impfungen in Deutschland am 27. Dezember beginnen sollen. KORR-zahlen.2020-corona

Nato verstärkt infolge von Corona-Pandemie die Biowaffenabwehr

Angesichts der Corona-Pandemie verstärkt die Nato ihre Anstrengungen im Bereich der Biowaffenabwehr. Das Coronavirus sei kein im Labor erschaffenes Virus, es zeige aber die Gefahren, die es im Zusammenhang mit dem Einsatz biologischer Kampfstoffe gebe, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg der Deutschen Presse-Agentur. Das Verteidigungsbündnis müsse deswegen die Gefahrenabwehr stärken. Die Nato sei beispielsweise schon dabei, den Austausch von Geheimdiensterkenntnissen zu verbessern, um mögliche Angriffe mit Biowaffen zu verhindern.

Stoltenberg schloss zudem nicht aus, dass ein breit angelegter Biowaffen-Angriff mit Hunderttausenden Toten auch einen Vergeltungsschlag mit konventionellen oder nuklearen Waffen zur Folge haben könnte. Falls nach einem Biowaffen-Angriff Artikel 5 zur kollektiven Verteidigung ausgelöst werden sollte, könnte die Nato all diese Fähigkeiten nutzen.

12.892 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland

In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 12.800 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut am Morgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden weitere 12.892 Ansteckungsfälle erfasst. Die bisherigen täglichen Höchstwerte lagen bei mehr als 30.000 Fällen. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg auf 1.664.726.    

Nach Angaben des Instituts wurden ferner 852 Todesopfer der Pandemie innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Die Gesamtzahl der registrierten Corona-Toten in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs damit auf 30.978. Ein Höchststand von 962 Todesfällen war am 23. Dezember registriert worden. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das RKI mit rund 1.277.900. Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz betrug am Dienstag 149,2. Am Vortag hatte sie noch bei 157,8 gelegen. 

Die Corona-News von Montag, 28.12.2020

Spanien plant Register mit Impf-Verweigerern

Spanische Behörden planen ein Register mit den Namen von Menschen, die das Angebot einer Impfung gegen das neuartige Coronavirus abgelehnt haben. Das Register sei nicht-öffentlich zugänglich, aber werde an andere europäische Länder weitergegeben, sagte der spanische Gesundheitsminister Salvador Illa am Montag in einem Interview mit dem Fernsehsender La Sexta. 

Die Behörden würden "mit dem allergrößten Respekt für den Datenschutz" vorgehen, versicherte Illa. Er betonte erneut, dass keine Impfpflicht in dem südeuropäischen Land eingeführt werde. 

Fehler bei der Aufbereitung: Pflegeheim-Mitarbeiter bekommen fünffache Impfdosis 

Wegen individueller Fehler bei der Aufbereitung des Impfstoffes ist acht Mitarbeitern eines Pflegeheims in Stralsund die fünffache Dosis des Corona-Impfstoffes verabreicht worden. Nach dem Vorfall am Sonntag seien die sieben Frauen und ein Mann nach Hause geschickt worden. Wie der Landrat des Kreises Vorpommern-Rügen, Stefan Kerth (SPD), am Montag sagte, haben sich zwischenzeitlich vier der acht Betroffenen zur Beobachtung vorsorglich stationär in einem Krankenhaus aufnehmen lassen. Sie zeigten grippeähnliche Symptome. 

Der Landkreis berichtete in seiner Mitteilung, dass nach Informationen des Herstellers Biontech größere Dosen des Impfstoffes in der Phase-1-Studie bereits an Probanden ohne schwerwiegende Folgen getestet worden seien. Es seien keine bleibenden, unerwünschten Ereignisse gemeldet worden. Lokale Reaktionen an der Injektionsstelle und grippeähnliche Symptome träten dosisabhängig auf und seien im Allgemeinen leicht bis mittelmäßig und vorübergehend.

Eine Sprecherin von Biontech bestätigte diese Informationen. In den Versuchen seien Mengen bis zu 100 Mikrogramm ohne schwerwiegende Folgen verabreicht worden. Die übliche Impfdosis liege bei 30 Mikrogramm. Sie verwies auf die ausführliche Produktinformation ihres Unternehmens. Der erste Satz laute: "Dies ist eine Mehrdosendurchstechflasche, deren Inhalt vor der Verwendung verdünnt werden muss."

Ministerium appelliert nach Andrang im Schwarzwald an Ausflügler

Angesichts teils chaotischer Zustände durch zahlreiche Tagesausflügler rund um Weihnachten vor allem im Schwarzwald hat das Landesgesundheitsministerium zum anstehenden langen Wochenende zu Zurückhaltung aufgerufen. "Wir appellieren an die Menschen, auf Tagesausflüge zu verzichten und die bestehenden Regeln nicht auszureizen", sagte ein Sprecher des baden-württembergischen Ministeriums am Montag. Er wies darauf hin, dass die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen für private Treffen lediglich über die Weihnachtsfeiertage galten. Auch an Silvester, Neujahr sowie dem Wochenende sind damit tagsüber Sport und Bewegung an der frischen Luft nur alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer weiteren, nicht im selben Haushalt lebenden Person erlaubt. 

Eine Verschärfung der Corona-Regeln sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt speziell für das anstehende lange (Feiertags)wochenende nicht geplant, sagte der Sprecher.

Österreichs Skigebiete schärfen nach Andrang Sicherheitskonzept nach

Einige Skigebiete in Österreich schärfen nach dem teils starken Andrang vom Wochenende ihr Sicherheitskonzept nach. Dazu gehörten eine weitere Begrenzung der Parkplätze, mehr Platz zum Anstellen und mehr Ordner, teilte das Bundesland Oberösterreich mit. In den dortigen Skigebieten Hinterstoder, Wurzeralm und Kasberg herrschte am Sonntag bei schönem Wetter großer Andrang.

Hohe Corona-Zahlen: Krankenhäuser in Südengland unter Druck

Wegen stark gestiegener Zahlen von Corona-Neuinfektionen wird der Platz in britischen Krankenhäusern knapp. Die Kliniken seien "von Wand zu Wand" mit Covid-19-Patienten gefüllt, sagte die Chefin der Notärztevereinigung RCEM, Katherine Henderson, der BBC. Es gebe Patienten mit Corona-Symptomen und Patienten mit anderen Krankheiten, die dann auch positiv auf Corona getestet würden, sagte sie. Nach jüngsten Zahlen der Regierung werden mehr als 22.000 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt.

Über 19 Millionen Corona-Infektionen in den USA

In den USA haben sich seit Beginn der Pandemie über 19 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Am Sonntag wurden binnen eines Tages 150.094 Neuinfektionen und 1209 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion erfasst, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Montag hervorging. Die deutlich niedrigeren Werte sind wahrscheinlich auf reduzierte Testkapazitäten über die Weihnachtsfeiertage zurückzuführen.

RKI meldet 10.976 Corona-Neuinfektionen, Zahl der Toten übersteigt 30.000

Die Zahl der mit oder an dem Coronavirus gestorbenen Menschen hat in Deutschland die Grenze von 30.000 überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden 348 weitere Todesfälle – damit stieg die Zahl auf 30.126, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen bekannt gab. Darüber hinaus wurden 10.976 Corona-Neuinfektionen gemeldet. 

Die Zahl der Neuinfizierten und der Opfer sind aber nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar, da das RKI während der Feiertage und zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Vor genau einer Woche waren 16.643 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet worden. Bei den Todesfällen war der Höchststand von 952 am 16. Dezember registriert worden. 

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Montagmorgen bei 157,8. Ihr bisheriger Höchststand war am vergangenen Dienstag mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Montag Sachsen mit 371,3 und Thüringen mit 288,2, den niedrigsten Wert hatte Mecklenburg-Vorpommern mit 77,0. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.651.834 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 28.12., 00.00 Uhr). Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.255.700 an. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Sonntag bei 0,83 (Samstag: 0,89). Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken.

Spahn gegen Sonderrechte für Geimpfte 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich gegen Sonderrechte für Geimpfte ausgesprochen. "Viele warten solidarisch, damit einige als Erste geimpft werden können. Und die Noch-Nicht-Geimpften erwarten umgekehrt, dass sich die Geimpften solidarisch gedulden", sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag).

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"Keiner sollte Sonderrechte einfordern, bis alle die Chance zur Impfung hatten." Diese gegenseitige Rücksicht halte die Nation zusammen. "Gegen die Pandemie kämpfen wir gemeinsam - und wir werden sie nur gemeinsam überwinden." Am Wochenende hatten die Impfungen gegen das Coronavirus in Deutschland begonnen. Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte sich gegen Sonderrechte ausgesprochen.

Südafrika überschreitet Millionen-Marke bei Corona-Fällen 

Als erstes Land des Kontinents hat Südafrika die Marke von einer Million nachgewiesener Corona-Fälle überschritten. Das zahlenmäßig am schwersten betroffene Land Afrikas hat inmitten einer zweiten Infektionswelle 1.004.413 Fälle seit März dokumentiert, wie das Gesundheitsministerium am späten Sonntagabend mitteilte. In Südafrika kursiert eine neue Variante des Sars-CoV-2-Virus, die als Treiber für die neue Infektionswelle gilt. Das Tempo der Ausbreitung hat dadurch zugelegt. Seit Bekanntgabe des mutierten Virus haben viele Länder daher Restriktionen für Reisende aus Südafrika verhängt.

Kultusminister wollen in nächsten Tagen zu Schulunterricht tagen

Die Kultusminister der Bundesländer wollen bereits in den nächsten Tagen darüber beraten, wie es mit dem Schulunterricht weitergehen soll. Noch vor der für den 5. Januar anvisierten Runde der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) werde die Kultusministerkonferenz (KMK) zur Lage der Schulen tagen, kündigte KMK-Präsidentin Stefanie Hubig (SPD) in der Nacht zum Montag in einem Podcast des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) an. Bei der Entscheidung über den Schulunterricht müsse in den Blick genommen werden, wie sich die Corona-Infektionszahlen bis dahin entwickelt hätten, sagte Hubig, die Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz ist. 

Lindner fordert "Krisenproduktion" von Corona-Impfstoff

Nach dem Start der Corona-Impfungen in Deutschland mehren sich die Forderungen nach einer deutlichen Beschleunigung der Vakzin-Produktion. FDP-Chef Christian Lindner sagte am Sonntagabend im Internetprogramm der "Bild"-Zeitung, in der derzeitigen krisenhaften Lage werde auch eine "Krisenproduktion" des Impfstoffs gebraucht. Es müssten alle rechtlichen, wirtschaftlichen, politischen und technologischen Voraussetzungen geschaffen werden, damit schneller geimpft werden könne. 

"Das ist eine Frage von Leben und Tod, eine Frage unserer Freiheit, und es ist eine Überlebensfrage auch für unsere Wirtschaft. Denn die ist schon auf der Intensivstation", sagte Lindner. Konkret regte der FDP-Vorsitzende an, den Impfstoff der Mainzer Firma Biontech und ihres US-Partners Pfizer eventuell von anderen Herstellern in Lizenz produzieren zu lassen. 


30.12.2020 05:49:00

Liebe: Diese Promi-Paare haben 2020 zusammengefunden


Trotz Corona lag dieses Jahr Liebe in der Luft. Viele Promis haben einen neuen Partner gefunden, darunter Til Schweiger und Sarah Lombardi.

Die Romantik ist trotz Corona-Pandemie nicht auf der Strecke geblieben. Viele prominente Persönlichkeiten haben dieses Jahr eine neue Liebe gefunden. Bei einigen klingeln sogar schon bald die Hochzeitsglocken, andere sorgten hingegen für Schlagzeilen und Babygerüchte. Zudem befinden sich unter den Promipaaren 2020 einige Überraschungen.

Til Schweiger ist "richtig dolle verliebt"

Til Schweiger (56, "Keinohrhasen") hat sich zum Jahresbeginn in die 25-jährige Sandra verguckt. Seither können die beiden kaum mehr ohneeinander. Ob Kussbilder in den sozialen Medien oder Liebeserklärungen im Fernsehen - den Schauspieler hat es offenbar richtig erwischt. "Der Stand der Dinge ist, dass wir uns super verstehen und ich richtig dolle verliebt bin", sagte der Schauspieler im Januar im "Sat.1 Frühstücksfernsehen". Ehe es in den ersten Lockdown ging, genoss das Paar einen Liebesurlaub auf den Malediven. Anschließend verschanzten sie sich gemeinsam in Hamburg - samt Schweigers Tochter Lilli (22) und deren Freund.

Sarah Lombardi und Julian Büscher wollen heiraten

Sarah Lombardi (28) scheint den Mann ihrer Träume gefunden zu haben. Die Sängerin und der Fußballspieler Julian Büscher (27) sind seit Anfang des Jahres glücklich liiert. Inzwischen teilen sich die beiden sogar eine Wohnung in Köln. Zudem will das Paar schon bald den nächsten großen Schritt wagen, denn: Büscher stellte seiner Liebsten während eines romantischen Urlaubs die Frage aller Fragen. Ihre Verlobung machten sie im November öffentlich. Sarahs Ex-Mann Pietro Lombardi (28) gratulierte den beiden zu ihrem Liebesglück. Und auch mit ihrem Söhnchen Alessio (5) scheint sich der Fußballer bestens zu verstehen.

Verlobung bei Ben Affleck und Ana de Armas?

Seit Anfang des Jahres sind Oscarpreisträger Ben Affleck (48) und die kubanische Schauspielerin Ana de Armas (32) ein Paar - und offenbar schwer verliebt. Auch Thanksgiving sollen die beiden zusammen gefeiert haben. Afflecks Kinder waren Berichten zufolge mit von der Partie. Wie verliebt die beiden sind, zeigen nicht nur einige Schnappschüsse auf Instagram, sondern auch die jüngsten Paparazzifotos. Ein verdächtiger Ring an de Armas Finger löste für kurze Zeit Gerüchte um eine Verlobung aus. Das besondere Accessoire soll aber lediglich eine Requisite des Films "Deep Water" gewesen sein, für den die beiden gerade einige Szenen in den USA drehen.

Megan Fox und Machine Gun Kelly sorgen für Aufsehen

Ihre neue Liebe hat dieses Jahr für Aufsehen gesorgt: Hollywood-Star Megan Fox (34) und Musiker Machine Gun Kelly (30) sind seit Ende Juli ein Paar. Im November sind sie zusammen auf dem roten Teppich der American Music Awards erschienen. Es sei für beide "Liebe auf den ersten Blick" gewesen, verriet der US-Rapper in der "Howard Stern Show". Bis Mai war Megan Fox noch mit ihrem Ehemann, dem Schauspieler Brian Austin Green (47), zusammen, doch ihre Ehe ging in die Brüche. Die beiden haben drei gemeinsame Söhne.

Yeliz Koc und Jimi Blue Ochsenknecht auf Wolke sieben

Auch die Reality-TV-Welt kam dieses Jahr in Sachen Romantik auf ihre Kosten. Für eine Liebesüberraschung sorgten etwa Yeliz Koc (27), bekannt aus der "Bachelor"-Staffel von 2018, und Jimi Blue Ochsenknecht (28). Auf Anfrage der Nachrichtenagentur spot on news bestätigte Ochsenknechts Management im August: "Ja, die beiden sind ein Paar." Schnell folgten unzählige Pärchenfotos in den sozialen Medien. Koc und Ochsenknecht können offenbar nicht genug voneinander bekommen.

Nachwuchs bei Johannes Haller und Jessica Paszka

Auch um Yeliz Kocs Ex-Freund Johannes Haller (32) steht es in Sachen Liebe nicht schlecht. Bekannt wurde er 2017 als Zweitplatzierter der "Bachelorette"-Staffel mit Jessica Paszka (30). Und genau sie ist auch Hallers neue Flamme. Kussfotos auf Ibiza sorgten im August für erste Gerüchte. In der RTL-Late-Night-Show von Chris Tall (29) bestätigten sie ihre Beziehung ganz überraschend. Inzwischen erwartet die 30-Jährige das erste gemeinsame Kind.

Halle Berry ist glücklich mit Van Hunt

Auch Oscarpreisträgerin Halle Berry (54) ist wieder vom Markt. Lange hielt sie ihre neue Liebe geheim, im September beendete sie das Versteckspiel. Ihr glücklicher Partner ist der US-amerikanische Musiker Van Hunt (50). Der teilte seine frische Beziehung stolz mit einem Kussfoto auf Instagram mit.

Überraschende Liebe bei Daniela Büchner und Ennesto Monté

Rund zwei Jahre hat es gedauert, bis Daniela Büchner (42) sich wieder auf einen neuen Mann einlassen konnte. Ihr Ehemann Jens (1969-2018) verstarb 2018 an den Folgen seiner Lungenkrebserkrankung. Nun wagt Büchner eine neue Beziehung mit dem Schlagersänger Ennesto Monté (45). Er gehört zwar seit Jahren zu ihrem Freundeskreis, doch vor einigen Monaten entstanden romantische Gefühle zwischen den beiden. Kussfotos und -videos beweisen, wie glücklich sie miteinander sind.


30.12.2020 05:30:14

Vor dem Louvre: Silvester-Event mit Star-DJ David Guetta


Zum dritten Mal in diesem Jahr startet DJ David Guetta eine Spenden-Aktion. Diesmal ist die Show an Silvester vor dem Pariser Louvre zu sehen.

Der französische Star-DJ David Guetta lädt zu einer Silvester-Show vor der Louvre-Pyramide in Paris ein, die als Livestream zu sehen sein wird. Mit der Musik- und Lichtshow «United at Home» am 31. Dezember um Mitternacht sammelt der 53-Jährige erneut Gelder für Nothilfen an Bedürftige. Es ist die dritte virtuelle Spenden-Performance, die der Musiker unter diesem Titel veranstaltet.

Im April hatte Guetta eine virtuelle Dachparty in Miami gefeiert. Ende Mai lud er zur virtuellen Party auf dem Dach des Rockefeller Centers in New York ein. Bei den beiden Benefizevents sollen 1,5 Millionen Dollar für karikative Zwecke zusammengekommen sein. Insgesamt wurden die beiden Shows 50 Millionen Mal angeklickt.

Das Musik-Event vor der Glaspyramide des weltberühmten Louvre wurde in der Nacht zum Mittwoch unter Live-Bedingungen aufgenommen. Die Online-Spenden (www.davidguetta.com) gehen dieses Mal unter anderem an das UN-Kinderhilfswerk Unicef, die «Restos du Cœurs» («Restaurants des Herzens» - ein Verein, der im Winter Essen an Bedürftige verteilt) und an den Louvre. Guettas Livestream-Auftritt kann unter anderem auf den Social-Media-Plattformen Facebook, YouTube, Instagram, Twitter, Twitch, VK, Insight TV und Triller verfolgt werden.


30.12.2020 05:27:00

Billie Eilish: Das kostete den Star 100.000 Follower


Billie Eilish hat an einer neuen Instagram-Challenge teilgenommen. Was sie den Fans zeigte, scheint einigen aber nicht gefallen zu haben.

Billie Eilish (19, "Bad Guy") hat offenbar gerade 100.000 Instagram-Follower so geschockt, dass sie die Posts der Sängerin in Zukunft lieber meiden. Die 19-Jährige gehört zu den Stars, die an der Instagram-Challenge "Post a Picture Of" teilgenommen haben. Nachdem die Fans die Grammy-Gewinnerin gebeten hatten, ein Bild des Sperrbildschirms ihres Smartphones zu veröffentlichen, ließ sich Eilish nicht zweimal bitten. In einer Instagram-Story teilte sie das gewünschte Bild, ein Aquarell mit zwei nackten Frauen in Grün, Gelb und Rot.

Außerdem forderten die Fans Eilish auf, ein Bild von "einer Zeichnung, auf die du wirklich stolz bist" zu posten, und wieder spielte sie mit. Die Sängerin teilte Skizzen, die sie von weiblichen Körperteilen gezeichnet hatte, darunter Brüste und ein Po. "Offenbar liebe ich Brüste", soll sie US-Medienberichten zufolge, mit einem "LOL" versehen, dazugesetzt haben.

100.000 Follower weg - und wieder da

User machten Eilish dann darauf aufmerksam, dass ihre Follower-Zahl unmittelbar nach dem Teilen ihrer Kunstwerke sank: In nur wenigen Minuten ging die Zahl von 73 Millionen auf 72,9 Millionen runter. Die 19-Jährige reagierte darauf mit einem Lachen und schrieb: "Ihr seid alle Babys!" Inzwischen ist sie wieder bei 73 Millionen Follower angekommen.


30.12.2020 05:25:00

Podcast veröffentlicht: Prinz Harry und Ehefrau Meghan: Dieses Detail an Söhnchen Archie sorgt bei den Briten für Aufsehen


Prinz Harry und Ehefrau Meghan haben ihren ersten längeren Podcast mit anderen Prominenten veröffentlicht. Darin sorgen drei Wörter bei den Briten besonders für Aufsehen – gesprochen von ihrem Sohn Archie.

Der Sohn des britischen Prinzen Harry und seiner aus den USA stammenden Frau Meghan hat erstmals einige Worte an die Öffentlichkeit gerichtet - und dabei bei britischen Medien mit seinem angeblichen amerikanischen Akzent für Aufsehen gesorgt. Der im Mai 2019 geborene Archie wünscht am Ende eines am Dienstag veröffentlichten Podcasts seiner Eltern auf der Streamingplattform Spotify ein "Frohes Neues Jahr".    

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Archie hat "sehr stark einen amerikanischen Akzent"

Der gut anderthalb Jahre alte Urenkel von Königin Elizabeth II. habe "sehr stark einen amerikanischen Akzent", kommentierte die Royals-Expertin der britischen Zeitung "Daily Mail" Archies Auftritt. Die Boulevardzeitung "Sun" stellte ebenfalls fest: "Baby Archie hat einen amerikanischen Akzent". Nachdem die junge Famile Anfang des Jahres von Großbritannien nach Kanada gezogen war, hatte sie sich später in Meghans Heimat Kalifornien ein neues Zuhause gesucht.    

Es war der erste Podcast von Harry und Meghan für Spotify. Diesen Monat hatte das Paar mitgeteilt, dass es einen Vertrag mit der Streamingplattform über die Produktion von "die Stimmung hebenden und unterhaltsamen Geschichten" geschlossen habe. Für ihren Silvester-Podcast trug das Paar Erfahrungsberichte von berühmten Freunden wie Sänger Elton John und Fernsehmoderatur James Corden über ihren Umgang mit der Corona-Pandemie zusammen.    

Prinz Harry und Meghan: Rückzug aus dem Königshaus 

Prinz Harry und die ehemalige US-Schauspielerin hatten im Mai 2018 geheiratet. Im März zog sich das Paar offiziell aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zurück. Die Entscheidung dazu zum Jahreswechsel 2019/2020 für viel Wirbel und Kritik gesorgt. Harry und Meghan, die nun auch finanziell auf eigenen Füßen stehen wollen, haben außer mit Spotify auch mit Netflix einen Vertrag geschlossen. Für den Streamingdienst wollen sie Filme und Serien produzieren.


30.12.2020 05:24:52

Video: Neue Ermittlungen gegen Nawalny


Die russische Staatsanwaltschaft wirft dem Kreml-Kritiker vor, Spenden privat verwendet zu haben.

Die russische Staatsanwaltschaft wirft dem Kreml-Kritiker vor, Spenden privat verwendet zu haben.


30.12.2020 05:22:00

Scheidender US-Präsident: Trump feiert sich mit neuem Video inklusive Nobelpreis – die Auszeichnung hat er aber nie erhalten


Donald Trump hat ein Video veröffentlicht, mit dem er seine Errungenschaften als US-Präsident feiert. Dazu blendet er eine Nobelpreis-Medaille ein. Den hat er allerdings nie erhalten. Und noch ein Fehler ist ihm unterlaufen.

Auch (oder vielleicht eher gerade?) vor dem Ende seiner Amtszeit wird der abgewählte US-Präsident Donald Trump nicht müde, sich seiner Erfolge zu rühmen. Am Montag (Ortszeit) veröffentlichte er nun ein Video auf Twitter, in dem zu sehen ist, womit sein Name zu verbinden sei: So stehe Trump für amerikanische Jobs, Freiheit, die militärische Macht des Landes und für Frieden.

PAID Die Pläne der "lahmen Ente" – was Donald Trump jetzt noch ausrichten kann 10.41

Vielleicht will er damit den zu erwartenden Bilanzen seiner Amtszeit zuvorkommen, die einige US-Medien schon fertig im Redaktionssystem vorhalten dürften. Die dürften nämlich größtenteils nicht zu seiner Zufriedenheit ausfallen, egal wie gut oder schlecht sie ausfallen. Denn Trump hat in der Vergangenheit bereits öfter verlauten lassen, dass er sich selbst für einen (wenn nicht den) erfolgreichsten Präsidenten in der Geschichte der USA hält. 

Trumps Video-Produzenten erwischten falsche Medaille

Als Beleg für den Frieden dienen Bilder, die zeigen, wie die historische Annäherung zwischen Israel und zwei arabischen Golfstaaten im September im Weißen Haus besiegelt wurde. Zweifellos einer von Trumps größten Erfolgen. Eingeblendet wird dazu jedoch auch ein Bild der Nobelpreismedaille. Falls dies suggerieren soll, dass Trump den Friedensnobelpres gewonnen hätte (hat er nicht), haben die Macher des Films jedoch einen Fehler begangen: Die eingeblendete Medaille ist nicht die für den Friedenspreis. Das fragliche Goldstück hat ein von den restlichen Disziplinen abweichendes Design – siehe hier und hier. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass er auch keinen anderen Nobelpreis erhielt. 

Vielleicht ist es aber auch ein Hinweis, dass er den nächsten Friedensnobelpreis bekommen möchte. Es ist auch nicht das erste Mal, dass sich Trump mit der prestigeträchtigen Auszeichnung in Verbindung bringt. Vergangenes Jahr hatte er etwa gesagt, er würde den Nobelpreis "für viele Sachen" bekommen, wenn er denn nur fair vergeben werden würde. Mehrfach beklagte er sich zudem darüber, dass die Medien nicht angemessen darüber berichtet hätten, dass er für den Friedensnobelpreis nominiert wurde – dabei kann grundsätzlich jede Person oder Organisation dafür vorgeschlagen werden.

Die Verwendung der falschen Medaille sorgte nicht ganz überraschend für einigen Spott in der Kommentarspalte unter dem Post. Er bekam aber auch Zuspruch. Zudem wiesen einige Nutzer daraufhin, dass die Nutzung der Medaille in dem Spot rechtlich gegebenenfalls nicht unproblematisch sein könnte. 

Im Video-Rückblick: Während Donald Trumps TV-Ansprache an die Nation unterläuft dem Sender C-SPAN eine kleine Panne. Zunächst hört man den Ton aus dem Oval Office vor der Übertragung. Und nach der Rede kommt noch ein peinlicher Moment.


30.12.2020 05:21:00

Bessere Durchblutung: Massage-Trend der besonderen Art: Wenn Schlangen für Entspannung sorgen


Viele Menschen finden die Idee bestimmt alles andere als entspannend: In Ägyptens Hauptstadt Kairo kann man sich jetzt von Schlangen massieren lassen.

Viele Menschen finden die Idee bestimmt alles andere als entspannend: In Ägyptens Hauptstadt Kairo kann man sich jetzt von Schlangen massieren lassen.


30.12.2020 05:19:21

Einschaltquoten : Glanzvoller Abgang der «SOKO München»


Die «SOKO München» zählte zu den am längsten laufenden Serien Deutschlands. Mehr als sechs Millionen verfolgten den Abschied.

Die ZDF-Krimireihe «SOKO München» hat sich mit einer Spitzenquote vom Publikum verabschiedet. Im Schnitt 6,36 Millionen (18,6 Prozent) schalteten am Dienstagabend ab 20.15 Uhr ein. Das 90-minütige Special «Countdown» war die letzte Folge der Reihe. 2019 hatte das ZDF bekanntgegeben, dass die «SOKO München» nach mehr als 40 Jahren die Ermittlungen einstellt.

Das Format war 1978 als «SOKO 5113» gestartet. Es zählte damit zu den am längsten laufenden Serien Deutschlands. Den angestammten Sendeplatz am Montag um 18.00 Uhr sollen sich ab 2021 die «SOKO Potsdam» und die «SOKO Hamburg» teilen.

Das Erste strahlte das Quiz «Wer weiß denn sowas XXL» aus - 5,54 Millionen (18,2 Prozent) wollten das sehen. Der RTL-Thriller «Passagier 23 - Verschwunden auf hoher See» kam auf 2,04 Millionen (6,3 Prozent). Die ProSieben-Clipshow «Galileo Big Pictures: Die Bilder des Jahres 2020» guckten 1,40 Millionen (5,1 Prozent).

Für die Sat.1 Komödie «Mein Blind Date mit dem Leben» konnten sich 1,24 Millionen (3,8 Prozent) erwärmen. Mit der US-Komödie «Ghostbusters - Die Geisterjäger» auf RTLzwei verbrachten 1,18 Millionen Menschen (3,5 Prozent) den Abend. Die Vox-Dokusoap «Hot oder Schrott - Die Allestester» sahen 950 000 (2,8 Prozent), den Thriller «Die Thomas Crown Affäre» bei ZDFneo 850 000 (2,5 Prozent) und den Science-Fiction-Film «Per Anhalter durch die Galaxis» bei Kabel eins 720 000 Zuschauer (2,2 Prozent).


30.12.2020 05:19:00

Jan Fedder: Er stirbt auch in "Neues aus Büttenwarder"


Jan Fedder starb vor genau einem Jahr. an seinem Todestag verabschiedet sich auch die NDR-Serie "Neues aus Büttenwarder" endgültig von ihm.

Am 30. Dezember 2019 erlag der Volksschauspieler Jan Fedder (1955-2019) nach langem Kampf seinem Krebsleiden. Der NDR würdigt den Hamburger genau ein Jahr später nun mit einer besonderen Episode der Serie "Neues aus Büttenwarder". Darin stirbt der Fernsehstar in seiner Rolle des Bauern Kurt Brakelmann den Serientod.

"Adsche" findet Brakelmann leblos in der Bauernstube

In "Der Tod ist ein sturer Arsch" hängt wieder einmal der Haussegen schief auf dem Brakelmannschen Anwesen. Nachdem Kurts (Jan Fedder) Freund Arthur "Adsche" Tönnsen (Peter Heinrich Brix) den Hof stinksauer verlassen hat, findet er den Bauern nach seiner Rückkehr leblos in der Stube liegen. Als Einbrecher und Mörder identifiziert der geschockte "Adsche" wenig später eine Gestalt am Wegesrand, die sich jedoch als der Tod höchstpersönlich herausstellt. Fortan versucht er, das Ableben seines Freundes rückgängig zu machen und erklärt dessen Tod prompt zu einem "Missverständnis".

Ohne Erfolg. Bei der späteren Beerdigung verliest der Bürgermeister des Dorfes Brakelmanns Testament, in dem es schlicht heißt: "Ihr könnt mich alle mal gern haben." - "Das ist mal wieder so typisch Kurt Brakelmann, ne?", kommentiert einer seiner Freunde. Was folgt, sind unumgängliche Diskussionen um den Leichenschmaus und liebevolle Charakterisierungen des raubeinigen Landwirts, die auch auf Jan Fedder zu passen scheinen. "Er war nun mal ein Kerl mit Ecken und Kanten", sagt Bürgermeister Günther Griem (Jürgen Uter).

Bereits der Vorspann der besonderen Episode von "Neues aus Büttenwarder" macht deutlich, dass es sich um eine Art Nachruf auf Jan Fedder handelt. Anders als in den drei weiteren nach seinem Tod bereits gezeigten Folgen rückt der NDR den Schauspieler noch einmal ins Zentrum und zeigt ihn in Großaufnahme. Die ARD hatte bereits im Mai im Rahmen der Serie "Großstadtrevier" von Fedder Abschied genommen. In der Folge "Absolute Anfänger" trauerten seine Kollegen um dessen Figur Polizeioberkommissar Dirk Matthies.

NDR würdigt Jan Fedder einen ganzen Abend lang

Der NDR erinnert am ersten Todestag von Jan Fedder einen ganzen Abend lang an den beliebten Volksschauspieler. Den Anfang macht ab 20:15 Uhr die Dokumentation "Jan Fedder - Was bleibt?". Nachdem "Neues aus Büttenwarder" im Anschluss ab 21 Uhr mit "Der Tod ist ein sturer Arsch" von dem Star Abschied nimmt, zeigt der Sender eine weitere Folge mit dem Titel "Wunder". Den Abschluss macht um 22:10 Uhr der Dokumentarfilm "Jan Fedder - mit Ecken, Kanten und ganz viel Herz".

Jan Fedder verstarb am 30. Dezember 2019 im Alter von 64 Jahren in seiner Hamburger Wohnung. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung fand die von Fedder zu Lebzeiten persönlich geplante Trauerfeier am 14. Januar 2020, seinem 65. Geburtstag, im Hamburger Michel statt. Anschließend gab es einen Trauerkonvoi durch St. Paulis Straßen. Zwei Tage später wurde der Hamburger Künstler im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt.


30.12.2020 05:16:00

Virus-Lage in Deutschland: "Botschaft ist noch nicht angekommen" – Intensivmediziner erwartet Wochen mit hohen Todeszahlen


Wie stark und vor allem wo genau verbreitet sich das Coronavirus in Deutschland und der Welt? Wie entwickeln sich die Infektionszahlen in den Bundesländern? Das Corona-Briefing von n-tv gibt einen Überblick im Video.

Wie stark und vor allem wo genau verbreitet sich das Coronavirus in Deutschland und der Welt? Wie entwickeln sich die Infektionszahlen in den Bundesländern? Das Corona-Briefing von n-tv gibt einen Überblick im Video.


30.12.2020 05:08:00

Nachrichten aus Deutschland: 17-Jähriger wollte Böller herstellen: Polizei stellt mehrere Kilo Chemikalien sicher


München: Zweieinhalbjähriger sperrt Mutter auf Balkon aus +++ Groß-Gerau: Mehrere Menschen treffen sich trotz Verbots in Bar zum Zocken +++ Idar-Oberstein: Auto prallt gegen Polizeidienststelle – vier Verletzte +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland.

Zell/Mosel: Polizei stellt mehrere Kilo Chemikalien zur Böllerherstellung sicher

Die Polizei hat in einem kleinen Ort im Hunsrück knapp vier Kilogramm Chemikalien sichergestellt, aus denen sich explosives Material mischen lässt. Ein 17-Jähriger wollte daraus zusammen mit einem Freund und mit einer Anleitung aus dem Internet selbst Böller herstellen, wie die Polizei in Zell (Mosel) am  Mittwoch mitteilte. "Die aufgefundene Menge hätte nach Einschätzung der eingesetzten Beamten sicher ausgereicht, um das ganze Wohnhaus in die Luft zu sprengen."

Da die Chemikalien aber noch nicht vermischt wurden, sei kein  Strafverfahren eingeleitet worden. "Trotzdem sind die Hobby-Chemiker eindringlich im Beisein der staunenden Eltern auf die erheblichen Gefahren im Umgang mit den im Schlafzimmer versteckten Laboraten hingewiesen worden", hieß es. Die über das Internet bestellten Stoffe würden nun als Gefahrgut vernichtet. Werden bestimmte Chemikalien in einer gewissen Menge von Privatleuten bestellt, ist das meldepflichtig. Die Polizei bekommt dann einen Hinweis und überprüft gegebenenfalls, was mit den Chemikalien passiert. Das soll die illegale Herstellung von Sprengstoff oder auch Drogen verhindern.

Quelle: DPA

München: Zweieinhalbjähriger sperrt Mutter auf Balkon aus

Ein Zweieinhalbjähriger hat in München aus Versehen seine Mutter auf dem Balkon ausgesperrt. Nach dem Zubettbringen des Sohnes sei die junge Frau zum Telefonieren nach draußen gegangen, teilte die Feuerwehr am Mittwoch mit. "Unbemerkt war in der Zwischenzeit der kleine Mann wieder aufgewacht und schloss die Balkontür", hieß es in einer Mitteilung. Die Tür ließ sich weder von außen noch vom Kind selbst wieder öffnen. Daraufhin rief die Frau die Feuerwehr. Diese entfernte das Schloss der Wohnungstür und befreite die Mutter am späten Dienstagabend vom Balkon. Verletzt wurde niemand.

Quelle: DPA

Groß-Gerau: Mehrere Menschen treffen sich trotz Verbots in Bar zum Zocken

Im hessischen Groß-Gerau haben sich entgegen des coronabedingten Verbots mehrere Menschen in einer Bar getroffen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, bemerkten die Beamten am Dienstagabend eine Frau und fünf Männer, die in der Bar "an Spielautomaten zockten". Der Lokalbesitzer sowie die Gäste müssen nun mit Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus rechnen.

Quelle: DPA

Idar-Oberstein: Auto prallt gegen Polizeidienststelle – vier Verletzte

Ein Auto ist am frühen Mittwochmorgen gegen die Torausfahrt der Polizeidienststelle Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz geprallt. Dabei sind vier Menschen leicht verletzt worden, wie die Polizei mitteilte. Ein 19 Jahre alter Autofahrer hatte gegen 3.45 Uhr in einem Kreisverkehr wegen überhöhter Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Wagen sei gegen die Umrandung des Verkehrskreises gestoßen, wodurch er über die Fahrbahn geschleudert wurde, gegen einen Steinquader prallte und vor der Torausfahrt der Dienststelle total beschädigt zum Stehen kam. Die Wucht des Aufpralls war nach Angaben der Beamten im Gebäude deutlich zu spüren. Die vier Insassen des Fahrzeuges, alle im Alter von rund 20 Jahren, seien mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Führerschein des Fahrers wurde beschlagnahmt. Da aus dem Fahrzeug Öl auslief, war auch die Feuerwehr mit etwa 20 Einsatzkräften vor Ort. Ein Gutachter soll den genauen Unfallhergang rekonstruieren.

Feuerwehrleute stehen neben einem PKW, der gegen die Torausfahrt einer Polizeidienststelle geprallt ist
Der 19 Jahre alter Autofahrer verlor in einem Kreisverkehr wegen überhöhter Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss die Kontrolle über sein Fahrzeug
© Foto Hosser

Quelle: DPA

PAID Interview Renz

Leutkirch: Mann attackiert und würgt Partnerin

Nach einem Angriff auf seine Lebensgefährtin sitzt ein 40 Jahre alter Mann aus Baden-Württemberg in Haft. Der Mann hatte seine 41 Jahre alte Partnerin am Sonntag bei einem Streit in Leutkirch zunächst beleidigt, bedroht und gegen eine Wand gedrückt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Anschließend habe er die Frau derart kräftig gewürgt, dass sie keine Luft mehr bekam. Der Mann war bei der Attacke offenbar stark betrunken. Erst als eines der Kinder das Zimmer betrat, ließ der Mann von der Frau ab, die zu Nachbarn flüchtete. Die Polizei stellte den Mann später bei einer Wohnungsdurchsuchung. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen versuchter Nötigung und gefährlicher Körperverletzung erlassen. Die 41-Jährige konnte zusammen mit ihren drei Kindern an einem sicheren Ort unterbracht werden.

Quelle: DPA

Frankfurt: Feuerwehr rettet Menschen aus S-Bahn auf Viadukt 

Die Feuerwehr hat am Mittwochmorgen zehn Fahrgäste mit einer Drehleiter aus einer S-Bahn im Frankfurter Stadtteil Eschersheim gerettet. Die Bahn war aus zunächst unbekanntem Grund auf einer kleinen Brücke mit einigen Rädern aus den Schienen gesprungen, wie die Feuerwehr mitteilte. Niemand wurde verletzt, die Fahrgäste seien zum Abschluss des Einsatzes von der Feuerwehr zu Ersatzbussen gebracht worden. Regional- und Fernverkehr seien wegen des Vorfalls gestört, teilte die Deutsche Bahn mit.

Die Feuerwehr hatte auf Twitter von einem Viadukt gesprochen. Auf Nachfrage sagte ein Sprecher, es handele sich um eine kleine Brücke, die den Bahndamm über eine schmale Straße führt.

Quelle: DPA

Berchtesgaden: Auto überschlägt sich und landet im Bachbett

Am Dienstagabend hat sich eine junge Frau in Berchtesgaden mit ihrem Auto überschlagen und ist in einem Bachbett gelandet. Wie das „Bayerische Rote Kreuz“ berichtet, war die 23-Jährige gegen 18.20 Uhr auf der B305 in Richtung Marktschellenberg unterwegs, als sie mit ihrem Wagen in einer Linkskurve auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern geriet und nach rechts von der Straße abkam. Das Auto rutschte über eine Wiese, stürzte in das angrenzende Bachbett hinab, überschlug sich dabei und blieb auf der Fahrerseite liegen. Nachfolgende Autofahrer leisteten der Verunfallten, die sich selbst aus dem Auto befreien konnte, umgehend Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Nach einer medizinischer Erstversorgung durch den Notarzt wurde die junge Frau zur weiteren Behandlung in eine Klinik nach Bad Reichenhall gebracht.

Eine Frau ist in Berchtesgaden mit ihrem Auto in einem Bachbett gelandet
Eine Frau ist in Berchtesgaden mit ihrem Auto in einem Bachbett gelandet
© BRK

Quelle: BRK

 Nachrichten von Dienstag, den 29. Dezember

Willebadessen: 31-Jähriger springt vor Wut nach verlorenem Computerspiel vom Balkon

Im nordrhein-westfälischen Willebadessen ist ein Mann vom Balkon gesprungen, nachdem er ein Online-Computerspiel verloren hatte. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 31-Jährige einen gleichaltrigen Verwandten zu Besuch. "Man trank in der Wohnung gemeinsam Alkohol und spielte auf einer Spielkonsole ein Fußballspiel", so ein Polizeisprecher. Als der 31-Jährige Bewohner um 2 Uhr gegen einen Online-Gegner antrat und schließlich verlor, begann er, wütend um sich zu schlagen. Bei dem vergeblichen Versuch, ihn zu beruhigen, wurde der Besucher von Schlägen im Gesicht und am Kinn getroffen. Anschließend ging der Bewohner auf seinen Balkon und sprang vom ersten Obergeschoss hinunter. Der Besucher lief über die Treppe nach unten und suchte den Mann, der inzwischen in seinem Auto saß. Aus Sorge, dass er damit wegfahren könnte, schlug der Besucher die Seitenscheibe ein, um eine mögliche Fahrt zu verhindern. Ein herbeigerufener Notarzt mit Rettungswagen kümmerte sich um den Verletzten. Auch die Polizei wurde verständigt, auf eine Strafanzeige wollen die Betroffenen aber verzichten.

Quelle: Kreispolizeibehörde Höxter

Eckernförde: 19-Jähriger will Böller herstellen und löst Explosion aus

In Eckernförde hat sich ein 19-Jähriger beim Versuch, Böller herzustellen, schwer verletzt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte der Teenager gegen 11 Uhr im Wintergarten des Reihenhauses seiner Eltern mit Chemikalien hantiert, die aus bisher ungeklärter Ursache dann explodiert sind. Der junge Mann erlitt schwere Verbrennungen und wurde in eine Spezialklinik nach Lübeck gebracht. Ob Lebensgefahr besteht konnte derzeit noch nicht gesagt werden. Das Haupthaus wurde durch die Explosion ebenfalls erheblich beschädigt, inwieweit dieses weiter bewohnbar ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Außer dem jungen Mann wurden keine weiteren Personen verletzt. Auch die Nachbarhäuser blieben unversehrt.

Wehrführer Meint Behrmann von der Freiwilligen Feuerwehr Eckernförde sagte der Deutschen Presse-Agentur, das Feuer sei bereits aus gewesen, als die Kameraden eintrafen. Es müsse eine Stichflamme gegeben haben, aber vermutlich durch die starke Druckwelle habe sich das Feuer selbst gelöscht. Das Haus sei bei der Explosion im hinteren Bereich zum Garten hinaus beschädigt worden, aber noch bewohnbar.

Dem Onlineportal "shz.de" sagte ein Anwohner zu der Explosion: "Ich dachte zuerst an ein Manöver der Marine, aber so heftig ist das da eigentlich nie." In Schleswig-Holstein ist der Verkauf von Feuerwerk in diesem Jahr wie überall in Deutschland verboten.

Quelle: Polizei Neumünster, DPA

Würzburg: Friedhofsarbeiter soll Zahngold von Toten gestohlen haben 

Weil er Zahngold von Toten geklaut haben soll, wird gegen den Mitarbeiter einer Würzburger Friedhofsverwaltung wegen Störung der Totenruhe ermittelt. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fanden Beamte 30 Gramm Gold, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag in der bayerischen Stadt mitteilten. Neben Zahngold tauchte auch ein Ring auf. Zuvor hatte der Vorgesetzte des Mitarbeiters nach einem Hinweis Verdacht geschöpft und Anzeige erstattet.

Der Beschuldigte war für das Ausheben und Auflösen von Gräbern sowie für das Umbetten von Toten zuständig. In mindestens 20 Fällen soll er seit September 2019 Zahngold widerrechtlich entnommen haben. Das Gold stammt den Ermittlern zufolge offenbar von Toten, die schon vor Jahren auf dem Hauptfriedhof in Würzburg begraben worden waren. Die Zuordnung sei daher besonders schwierig. Der Beschuldigte gestand, Gold von einem Toten entnommen zu haben. Er habe es seinen Freunden zeigen wollen.

Quelle: DPA

München: Frau liegt tot in Wohnung – Polizei sucht Zeugen

Die Polizei in München sucht nach einem Tötungsdelikt nach Zeugen. Wie die Beamten am Dienstag mitteilten, fand am Sonntagabend eine Frau die leblose Vermieterin in einem Haus im Stadtteil Obermenzing. Die festgestellten Verletzungen an der 66-Jährigen wiesen auf ein Tötungsdelikt hin, was eine Obduktion am Montag bestätigte. Die Frau lebte in ihrem Haus allein, vermietete jedoch mehrere Zimmer unter. Über die Weihnachtsfeiertage waren die aktuellen Untermieter jedoch nicht im Haus. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die etwas zur Tataufklärung beitragen können.

Quelle: Polizei München

Sinsheim: Heruntergefallener Wackeldackel lenkt Autofahrerin ab - Unfall

Eine 72 Jahre alte Autofahrerin hat sich durch ihren heruntergefallenen Wackeldackel ablenken lassen und einen Unfall gebaut. Sie sei in Sinsheim (Baden-Württemberg) mit ihrem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Leitplanke geprallt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Frau blieb demnach bei dem Unfall am Montagnachmittag unverletzt. Ihr Auto musste abgeschleppt werden

Quelle: DPA

München: Tödlicher Radunfall – Familie setzt 10.000 Euro Belohnung aus

Sieben Monate nach einem tödlichen Radunfall in München hat die Familie des Verstorbenen eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt, um den zweiten Radfahrer zu finden, der in den Unfall verwickelt war. Denn der ist trotz Öffentlichkeitsfahndung der Polizei noch immer nicht gefunden. Am 17. Mai dieses Jahres war ein 37-jähriger Radfahrer mit dem unbekannten Radfahrer an der Hochstraße zusammengestoßen und gestürzt. Dabei zog sich der werdende Vater von Zwillingen ein schweres Schädelhirntrauma zu und starb daran. Wie genau es zu dem Unfall kam, ist unklar. Der andere Radfahrer, der zuvor durch rücksichtslose Fahrweise aufgefallen sein soll, fuhr einfach weiter. Die Polizei setzte für Hinweise, die zum Auffinden des Mannes führen, eine Belohnung von 2000 Euro aus.

So wird der Flüchtige beschrieben:

  • etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß
  • circa 40 bis 50 Jahre alt
  • stämmige Figur
  • breite Gesichtsform
  • graumelierte Haare

Er trug zur Unfallzeit eine mittelblaue kurze Hose, ein azurblaues Shirt oder Weste mit weißen Ärmeln und schwarzen Längseinsätzen seitlich sowie braune Schuhe. Dazu trug er einen bräunlichen Rucksack mit weißem Griff am oberen Ende. Das Mountain-Bike (kein E-Bike) war schwarz mit weißen Applikationen am unteren Ende der Gabel und am hinteren Ende der Kettenstrebe. Am Lenker war eine schwarze Gepäcktasche befestigt und am Vorderrad ein kurzes Steckschutzblech.

Mit Fotos aus Überwachungskameras fahndet die Münchner Polizei nach dem unbekannten Radfahrer
Mit diesen Fotos aus Überwachungskameras fahndet die Münchner Polizei nach dem unbekannten Radfahrer
© Polizei München

Wie die "TZ" berichtet, hat die ganze Familie zusammengelegt, um die Belohnung auf 12.000 Euro aufzustocken. "Wir haben einen Anwalt beauftragt, der alles regeln wird", wird ein Angehöriger zitiert. Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsunfallaufnahme unter der Telefonnummer 089/6216-3322 oder jede Polizeidienststelle entgegen.

Quelle:  Polizei München"TZ"

Krefeld: Böller detoniert auf Balkon und durchschlägt Hauswand

Ein von Unbekannten auf einen Balkon geworfener Böller hat in Krefeld eine Hauswand durchschlagen. Die 22-Jährige Bewohnerin habe noch kurz vorher draußen gestanden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Als der Böller auf ihren Balkon geflogen sei, habe sie noch schnell die Tür schließen können. Der Knallkörper detonierte und durchschlug die Wand zum Wohnzimmer. Niemand sei bei dem Vorfall am späten Montagabend verletzt worden. Nach Polizeiangaben hatte die Frau zuvor zwei Männer auf der Straße beobachtet, die etwas untereinander austauschten. Kurz danach flog der Böller auf ihren Balkon. Die beiden Männer seien weitergegangen und hätten noch weitere Böller gezündet. Die Polizei suchte Zeugen.

Quelle: DPA

Corona-Regel-Verstoß geplant? - Polizei überprüft einen Kollegen

Die Berliner Polizei überprüft einen Kollegen, der womöglich unter dem Vorwand eines ausgedachten Einsatzes nach Mecklenburg-Vorpommern reisen wollte - und damit gegen Corona-Regeln verstoßen hätte. Gegen den Mann seien disziplinarrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden, teilte die Polizei am Montagabend mit. Er soll einen fingierten mehrtägigen Polizeieinsatz in Mecklenburg-Vorpommern angekündigt haben. Mit der Ankündigung könnte er versucht haben, "das Beherbergungsverbot der gültigen SARS-CoV-2-Verordnung" während des Jahreswechsels zu umgehen, berichtete die Polizei. Ob weitere Kollegen involviert seien, sei unter anderem Gegenstand der Ermittlungen.

Quelle: DPA

PAID STERN 2020_52 So läuft es mit der Impfung 6.28 Uhr

Bergisch Gladbach: Weitere Festnahmen im Missbrauchskomplex

Im Zusammenhang mit dem Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach sind im Dezember in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zwei weitere Tatverdächtige in Untersuchungshaft gekommen. Wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft Köln am Dienstag mitteilten, erließ das Amtsgericht Recklinghausen gegen einen 40 Jahre alten Beschuldigten bereits am 2. Dezember wegen des dringenden Verdachts des schweren Missbrauchs seiner dreijährigen Tochter einen Haftbefehl. In Niedersachsen habe das Amtsgericht Braunschweig am 10. Dezember Untersuchungshaft gegen einen 33-jährigen Familienvater aus Lüneburg angeordnet, der seine Tochter missbraucht haben soll. In dem Missbrauchsverfahren sind nach Angaben der Polizei inzwischen bundesweit 239 Beschuldigte erfasst. Sieben Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft, gegen zwölf Personen hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben, neun sind bereits verurteilt. "Wir werden weiter mit vollem Einsatz daran arbeiten, missbrauchte Kinder aus ihren schlimmen Lebenssituationen zu holen", erklärte Kriminaldirektor Michael Esser. In 52 Fällen sei das bereits gelungen. 

Quelle: DPA

Anger/Irlberg: Zwölfjähriger bei Rodelunfall verletzt – Hubschraubereinsatz

Einsatzkräfte der Bergwacht Teisendorf-Anger und die Besatzung Rettungshubschraubers "Christoph 14" einen beim Rodeln verletzten zwölfjährigen Jungen vom Irlberg gerettet. Wie das "Bayerische Rote Kreuz" berichtet, war der Einheimische am Montagmittag gegen 11.45 Uhr mit einem Zipfelbob einen Abhang hinunter gefahren und dabei auf einen querverlaufenden Feldweg geraten, der wie ein Sprungschanze wirkte. Das Kind stürzte und blieb blieb verletzt im Schnee liegen. Anwesende Erwachsene kümmerten sich um ihn und setzten einen Notruf ab. Die Bergwacht fuhr mit dem Rettungsfahrzeug zum Einsatzort und versorgte den Jungen zusammen mit der Besatzung eines Hubschraubers, die ihn auf der Trage über den Hang zum Heli transportierten und mit ihm zum Klinikum Traunstein flogen. 

Ein Retter der Bergwacht kommt mit einer Trage
Retter der Bergwacht eilten mit einer Trage zu dem Jungen
© BRK

Quelle:BRK

Bayern: Viele Unfälle durch Glätte

Glätte auf den Straßen hat vor allem in Bayern zu vielen Unfällen geführt. Schwer verletzt wurde jedoch bis zum frühen Dienstagmorgen (Stand 05.45 Uhr) niemand, wie die Polizei mitteilte. Vor allem in der Oberpfalz kam es bis zum Montagabend häufig zu Verkehrsunfällen wegen Schnee und Eis auf den Fahrbahnen. "Meist rutschten die Fahrzeuge von der Fahrbahn ab", sagte ein Sprecher. Eine Person wurde leicht verletzt. Bei Amberg in der Oberpfalz verlor ein 46-Jähriger laut Polizei mit einem Tanklaster auf schneebedeckter glatter Fahrbahn bei zu hohem Tempo die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam von der Fahrbahn ab und rutschte mit dem Fahrzeug 50 Meter über eine Wiese.

Schnee brachte auch Fahrzeuge in Mecklenburg-Vorpommern ins Rutschen. In der Nacht gab es etwa in Rostock vier witterungsbedingte Unfälle, wie ein Polizeisprecher am frühen Dienstagmorgen sagte. Es wurde niemand verletzt. Auch in Neubrandenburg gab es vier Unfälle - auch dort blieb es bei Sachschäden. Die Autofahrer seien wegen des Schneefalls in der Nacht von der Fahrbahn abgerutscht. Inzwischen habe es aufgehört zu schneien und die Bundesstraßen seien geräumt. Der Deutsche Wetterdienst rechnet aber weiter mit Schneefall und Glättegefahr in dem Bundesland.

Quelle: DPA

Niedersachsen und NRW: Hunderte Traktoren blockieren Zufahrtswege zu Aldi-Lagern 

Hunderte Landwirte haben mit ihren Traktoren in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Zufahrtswege zu Aldi-Lagern blockiert, um gegen die Preispolitik des Discounters zu protestieren. Die Blockaden dauerten auch am Dienstagmorgen noch an. "Die Landwirte bleiben so lange, bis Aldi sich bewegt und konstruktive Vorschläge bringt", sagte der Sprecher der Bauern-Protestbewegung "Land schafft Verbindung" in Niedersachsen, Anthony Lee. Auslöser der Aktion ist eine drohende Senkung der Butterpreise. Vor dem Aldi-Lager im niedersächsischen Hesel versperrten etwa 400 Traktoren (Stand 3 Uhr) die Zugänge, wie die Polizei mitteilte. Auch in weiteren Teilen des Bundeslandes sowie in Nordrhein-Westfalen gab es seit Montagabend Blockaden. In Schleswig-Holstein hatte es schon am Wochenende Proteste gegeben.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Montag, den 28. Dezember

Kassel: Schwan blockiert ICE-Strecke nach Tod eines Artgenossen

Wegen eines Schwans auf einer ICE-Strecke ist es in Nordhessen zu erheblichen Zugverspätungen gekommen. Das Tier habe sich am Tag vor Heiligabend mit einem Artgenossen in den Bereich der Schnellfahrstrecke zwischen Kassel und Göttingen verirrt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag. Das andere Tier sei "vermutlich in die stromführende Oberleitung geraten und konnte von Beamten der Bundespolizei Kassel nur noch tot geborgen werden". Der überlebende Schwan habe daraufhin im Bereich der Gleise gesessen und sich nicht weglocken lassen. Die Bahnstrecke wurde vorübergehend für den Zugverkehr gesperrt, bis die Feuerwehr den Schwan von den Gleisen gehoben hatte. Das Tier wurde später wieder freigelassen. Durch den Vorfall verspäteten sich 23 Züge um jeweils rund 50 Minuten, hieß es.

Der Schwan ließ sich nach dem Tod seines Artgenossen nicht von den Gleisen weglocken
Der Schwan ließ sich nach dem Tod seines Artgenossen nicht von den Gleisen weglocken

Quelle: DPA

Kaub: Wohnmobil stürzt in den Rhein

Im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz ist ein Mann mit seinem Wohnmobil in den Rhein gestürzt. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Unfall am Montagmorgen nahe Kaub. Beherzte Ersthelfer konnten den Fahrer aus dem Fahrzeug retten. Wie die "Rhein Zeitung" berichtet, wurde der Mann durchs Dach gerettet. Zuvor wartete der 72-Jährige in seinem Wohnmobil am Anleger auf die Fähre. Ihm sei schlecht geworden, schreibt das Blatt mit Berufung auf die Polizei. 

Quellen:Polizei, "Rhein Zeitung"

Bottrop: Polizei findet Hunderte Kisten mit ungeöffneter Briefpost

Die Polizei hat in Bottrop mehrere Hundert Kisten mit nicht ausgetragenen Briefen entdeckt. Die ungeöffnete Post sei nach einem Zeugenhinweis in zwei Garagen, Kellerräumen und Autos gehortet worden, teilten die Beamten am Montag mit. Diese seien einer 54-Jährigen und einem Mann im Alter von 30 Jahren zuzuordnen, die bei einer Briefzustellerfirma gearbeitet hätten. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung gegen die Verdächtigen ein. Den Angaben nach waren die Briefe bereits seit längerer Zeit gesammelt worden, statt sie auszutragen. Die Post solle nun wieder an die Firma gehen, damit sie zugestellt werden könne.

Quelle: DPA

Berlin: Zwei Haftbefehle nach Schießerei mit Schwerverletzten

Nach der Schießerei im Berliner Stadtteil Kreuzberg mit vier Schwerverletzten sind Haftbefehle gegen zwei Verdächtige erlassen worden. Die beiden Männer befinden sich aufgrund von Schussverletzungen im Krankenhaus, wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Sonntagabend mitteilte. Einem 30-Jährigen wird demnach versuchter Mord in drei Fällen zur Last gelegt, einem 39-Jährigen der unerlaubte Besitz einer Schusswaffe. Bei der Schießerei in der Nacht zum Samstag waren vier Männer schwer verletzt worden. Die genauen Hintergründe der Tat waren zunächst unklar, eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf. Die Ermittler gehen von einer Tat im Milieu der Organisierten Kriminalität aus. 

Quelle: AFP

Kaufsbeuren: Luftballon löst Polizeieinsatz aus

Anstatt einen Einbrecher auf frischer Tat zu ertappen, haben Polizisten im schwäbischen Kaufbeuren nur einen Luftballon vorfinden können: Er hatte den Einbruchalarm eines Supermarktes ausgelöst, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Luftballon habe sich am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags "selbstständig gemacht" und einen Bewegungsmelder innerhalb des Geschäftes ausgelöst.

Quelle: DPA

Essen: Funke-Tageszeitungen trotz Hackerangriffs wieder in größeren Umfängen

Trotz des andauernden Hackerangriffs auf die Funke-Mediengruppe können die meisten Tageszeitungen des Verbundes an diesem Montag bereits wieder mit größeren Umfängen erscheinen. Das kündigte eine Sprecherin am Sonntag an. In Nordrhein-Westfalen werde mit 24 Seiten statt der achtseitigen Notausgabe am Tag nach dem Angriff geplant. An vielen anderen Standorten seien es 20 Seiten. Die Funke-Chefredakteure und Chefredakteurin Christine Richter würden sich zu dem Thema in den Montagsausgaben direkt an die Leser wenden.

Dutzende Kollegen haben laut der Sprecherin über das Weihnachtsfest daran gearbeitet, die IT-Systeme wiederherzustellen. Ziel sei dabei, sie nach und nach in eine neue, "saubere" Infrastruktur zu bringen. "Dies ist angesichts der zahlreichen, bundesweiten Funke-Standorte und potenziell über 6000 infizierten Rechner ein komplizierter und zeitraubender Prozess, der uns allen viel abverlangt", erklärte sie. 

Quelle: DPA

Ungerhausen: Drei Schafe im Kofferraum eines Autos transportiert

Bei der Kontrolle eines Autos an einer Tankstelle im schwäbischen Landkreis Unterallgäu trauten die Polizeibeamten ihren Augen nicht: Im Kofferraum des Wagens aus Mittelfranken fanden sie drei lebende Schafe. Die Tiere seien von zwei Männern unter Missachtung jeglicher Tierschutz- und Hygieneregeln transportiert worden, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Die beiden Fahrzeuginsassen wurden wegen der illegalen Beförderung der Schafe angezeigt. Die Tiere wurden nach der Kontrolle am Samstag von der Polizei in geeigneter Weise untergebracht. Wie die beiden Männer an die Schafe gelangten und was sie damit vorhatten, sei noch Gegenstand der Ermittlungen.

Quelle: DPA

Nachrichten aus der Woche vom 21. bis 27. Dezember lesen Sie hier.


30.12.2020 05:06:00

News von heute: 2020 ist zweitwärmstes Jahr in Deutschland seit Beginn der Aufzeichnungen


Polizei sucht bundesweit nach 475 untergetauchten Rechtsextremisten +++ EU-Führung unterzeichnet Post-Brexit-Abkommen +++ Keine Anklage gegen US-Polizisten nach Schüssen auf 12-Jährigen +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Aktuelle Top-Meldung:

2020 ist das zweitwärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen

Das Jahr 2020 ist vorläufigen Ergebnissen zufolge in Deutschland das zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. Das teilte der Deutsche Wetterdiensts (DWD) nach ersten Auswertungen in Offenbach mit. Die Durchschnittstemperatur betrug demnach 10,4 Grad. Damit liegt 2020 knapp hinter dem Rekordjahr 2018, in dem die mittlere Temperatur 10,5 Grad betrug. Auf den folgenden Plätzen liegen mit knappem Abstand 2019 und 2014 mit jeweils 10,3 Grad. Es handelt sich um das zehnte Jahr in Folge, in dem die Durchschnittstemperatur das vieljährige Mittel übertraf. "Das sehr warme Jahr 2020 darf uns nicht kalt lassen. Die wissenschaftlichen Klimafakten des nationalen Wetterdienstes sind alarmierend. Klimaschutz ist das Gebot der Stunde. Wir müssen jetzt handeln", erklärte Tobias Fuchs, Klima-Vorstand des DWD. 2020 sei zudem sehr sonnenscheinreich und das dritte zu trockene Jahr in Folge gewesen.

Corona for Future: Hilft das Virus gegen Klimawandel 14.15

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Die Nachrichten von heute im stern-Ticker:

+++ 12.27 Uhr: 2020 ist das zweitwärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen +++ 

Das Jahr 2020 ist vorläufigen Ergebnissen zufolge in Deutschland das zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. Das teilte der Deutsche Wetterdiensts (DWD) nach ersten Auswertungen am Mittwoch in Offenbach mit. Die Durchschnittstemperatur betrug demnach 10,4 Grad. Damit liegt 2020 knapp hinter dem Rekordjahr 2018, in dem die mittlere Temperatur 10,5 Grad betrug. Auf den folgenden Plätzen liegen mit knappem Abstand 2019 und 2014 mit jeweils 10,3 Grad. Es handelt sich um das zehnte Jahr in Folge, in dem die Durchschnittstemperatur das vieljährige Mittel übertraf. "Das sehr warme Jahr 2020 darf uns nicht kalt lassen. Die wissenschaftlichen Klimafakten des nationalen Wetterdienstes sind alarmierend. Klimaschutz ist das Gebot der Stunde. Wir müssen jetzt handeln", erklärte Tobias Fuchs, Klima-Vorstand des DWD. 2020 sei zudem sehr sonnenscheinreich und das dritte zu trockene Jahr in Folge gewesen.

+++ 12.12 Uhr: Laut Johnson wird Großbritannien nach Brexit "bester Freund und Verbündeter" der EU +++

Großbritannien wird nach den Worten von Premierminister Boris Johnson nach dem endgültig vollzogenen Brexit der "beste Freund und Verbündete der EU" werden. "Mit diesem Gesetz werden wir ein freundlicher Nachbar", sagte Johnson am Mittwoch vor dem Parlament in London, dem das an Heiligabend geschlossene Post-Brexit-Abkommen mit der EU zur Billigung vorliegt. Die Zustimmung des Parlaments gilt als sicher. Die EU-Spitzen hatten das mehr als 1200 Seiten starke Abkommen am Morgen unterzeichnet, Johnsons Unterschrift wird im Anschluss an die Parlamentsentscheidung erwartet.

+++ 11.50 Uhr: Putin schreibt Merkel - Hoffnung auf Zusammenarbeit in 2021 +++

Russlands Präsident Wladimir Putin hat in Neujahrsschreiben an Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Hoffnung auf eine Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit geäußert. Die russisch-deutschen Beziehungen seien "wichtig für beide Völker und haben eine große Bedeutung für die Stabilität und Sicherheit auf dem europäischen Kontinent", hieß es nach Kremlangaben vom Mittwoch in den Schreiben.  Putin äußerte demnach auch die Hoffnung, dass Russland und Deutschland 2021 bei der Lösung internationaler Probleme zusammenarbeiten würden. Die Beziehungen zwischen Berlin und Moskau sind so gespannt wie seit Jahrzehnten nicht mehr - unter anderem wegen des Giftanschlags auf den Putin-Gegner Alexej Nawalny und wegen des Hackerangriffs auf den Deutschen Bundestag 2015. Russland weist Vorwürfe zurück, damit etwas zu tun zu haben. Wegen der Verbrechen hat die EU Sanktionen gegen Russland verhängt, worauf das Riesenreich wiederum mit Sanktionen vor allem gegen deutsche Regierungsbeamte antwortete.

PAID Was die Gerüchte um Wladimir Putins Gesundheitszustand bedeuten13.04

++ 11.46 Uhr: 120 Soldaten in Türkei wegen Putschversuchs 2016 verurteilt +++

Vier Jahre nach dem Putschversuch sind in der Türkei 120 Soldaten zu teilweise langen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Weil sie an dem Umsturzversuch beteiligt gewesen seien, wurden 80 Militärs zu lebenslanger Haft und 12 zu lebenslanger Haft unter erschwerten Bedingungen verurteilt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch berichtete. Die Urteile ergingen wegen des versuchten Verstoßes gegen die verfassungsmäßige Ordnung.

+++ 10.47 Uhr: Polizei in Louisville entlässt zwei in Tod von Schwarzer Taylor verwickelte Beamte +++

Die Polizeibehörde der US-Stadt Louisville hat zwei der in den Tod der Afroamerikanerin Breonna Taylor im März verwickelten Polizisten entlassen. Ben Crump, der Anwalt von Taylors Familie, veröffentlichte ein Kündigungsschreiben an einen der Beamten mit den Worten: "Er forderte den Durchsuchungsbefehl an, der zum tragischen Mord an #BreonnaTaylor führte." Die junge Schwarze Breonna Taylor war im März in Louisville im Bundesstaat Kentucky von weißen Polizisten erschossen worden, die ihre Wohnung gestürmt hatten. Der Anwalt eines weiteren in den Tod von Taylor verwickelten Polizisten sagte US-Medien, dass sein Mandant  ebenfalls eine Kündigung erhalten habe. 

+++ 9.46 Uhr: EU-Führung unterzeichnet Post-Brexit-Abkommen +++

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel haben das mit Großbritannien vereinbarte Post-Brexit-Handelsabkommen unterzeichnet. Sie unterschrieben den Vertrag am Mittwoch in einer kurzen Zeremonie. Anschließend sollte das Abkommen nach London geflogen werden, wo das britische Parlament darüber debattieren und abstimmen soll.

PAID STERN 2021_01Brexit: Der dünne Deal 6.32 Uhr

+++ 9.05 Uhr: Argentiniens Senat stimmt für Legalisierung von Abtreibungen +++

Der argentinische Senat hat eine Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen gebilligt. 38 Senatoren stimmten am Mittwoch nach einer mehr als zwölfstündigen Sitzung für eine Gesetzesreform, 29 dagegen, einer enthielt sich, wie die Senatspräsidentin und ehemalige Staatschefin Cristina Kirchner in Buenos Aires mitteilte. In dem streng katholischen südamerikanischen Land dürfen Frauen damit bis zur 14. Schwangerschaftswoche abtreiben.

+++ 8.57 Uhr: Habeck lehnt Koalitionsaussage der Grünen vor Wahl 2021 ab  +++

Die Grünen wollen ohne Koalitionsaussage ins Bundestagswahljahr gehen. "Alle Parteien werden für sich selbst kämpfen", sagte der Ko-Vorsitzende Habeck am Mittwoch auf NDR Info. "Danach wird man sehen, was dabei herauskommt." Der Grünen-Politiker erteilte dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder eine Absage, der sich zuvor offen für eine schwarz-grüne Koalition gezeigt hatte. "Wir treten an, um die Union herauszufordern", sagte Habeck. "Ein Vorweg-Einpreisen seitens der Union werde ich nicht mitmachen."

PAID STERN 2020_27 Razzia der Sprachpolizei 11.49

+++ 8.10 Uhr: Weitere Erdbeben in Kroatien - Bevölkerung in Angst +++

Nach dem verheerenden Erdbeben in Kroatien haben am frühen Morgen zwei weitere Erdstöße das Gebiet um die Kleinstädte Sisak und Petrinja erschüttert. Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) gab die Stärken mit 4,8 und 4,6 an. Die Epizentren lagen erneut rund 45 Kilometer südöstlich von Zagreb. Von neuen Opfern wurde zunächst nichts bekannt. "Was noch nicht von den Ruinen der Stadt heruntergefallen ist, ist jetzt heruntergefallen", sagte der Bürgermeister von Petrinja, Darinko Dumbovic, im staatlichen Fernsehen HRT. Das Erdbeben hatte gestern mit einer Stärke von 6,4 das Zentrum von Petrinja und das der nahe gelegenen Kreisstadt Sisak verwüstet. Mindestens sieben Menschen waren ums Leben gekommen, unter ihnen ein zwölfjähriges Mädchen, weitere zwei Dutzend hatten Verletzungen erlitten.

+++ 8.07 Uhr: Keine Anklage gegen US-Polizisten nach Schüssen auf 12-Jährigen +++

Nach den tödlichen Schüssen auf einen zwölfjährigen schwarzen Jungen in den USA im Jahr 2014 hat das Justizministerium die Untersuchung abgeschlossen und keine Anklage gegen zwei beteiligte Polizisten erhoben. Zwar sei der Tod von Tamir Rice "tragisch", es gebe aber keine ausreichenden Beweise, um auf Bundesebene strafrechtlich gegen die Polizisten vorzugehen, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Der Fall hatte in einer Serie tödlicher Schüsse von Polizisten auf Schwarze in den USA besondere Aufmerksamkeit erregt, weil das Opfer so jung war.

+++ 8.03 Uhr: Sekt-Umfrage: Silvesternacht ist bei Mehrheit süßlich statt trocken +++

Beim Prosit Neujahr greifen die meisten Erwachsenen in Deutschland zu einem süßlichen Getränk. Nur jeder Fünfte bevorzugt beim Anstoßen in der Silvesternacht trockenen Sekt, wie eine neue repräsentative Umfrage zeigt. Ebenfalls 19 Prozent greifen dagegen zu halbtrockenem Sekt und 16 Prozent zu süßem Sekt. 9 Prozent mögen Sekt mit Orangensaft zu Silvester. Puren Orangensaft favorisieren demnach 13 Prozent zum Jahreswechsel, 16 Prozent trinken lieber was ganz Anderes, der Rest machte keine Angabe.

+++ 5.10 Uhr: Fluchtversuch nach Taiwan - Hongkonger in China zu Haft verurteilt +++

Wegen eines Fluchtversuchs nach Taiwan sind in China zehn Hongkonger Aktivisten zu teils langen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Die Angeklagten wurden zu Haftstrafen zwischen sieben Monaten und drei Jahren verurteilt, wie ein Gericht in der südchinesischen Stadt Shenzhen mitteilte. Die Verurteilten gehören zu einer Gruppe von zwölf Hongkongern, die im August von Chinas Küstenwache bei der Flucht nach Taiwan auf einem Schnellboot aufgegriffen, festgenommen und nach China gebracht worden waren. Sie wollten sich aus Angst vor dem neuen Sicherheitsgesetz der chinesischen Sonderverwaltungsregion absetzen. 

+++ 5.05 Uhr: Laschet wirbt in Video-Marathon um Unterstützung für CDU-Vorsitz +++ 

Kurz vor der Entscheidung über den neuen CDU-Bundesvorsitzenden will Bewerber Armin Laschet die 1001 Parteitagsdelegierten mit einem Video-Konferenz-Marathon von sich überzeugen. Am ersten Januar-Wochenende stellt er sich allen CDU-Landesverbänden im 90-Minuten-Takt. Laschet, der NRW-Ministerpräsident ist, bewirbt sich bei einem Online-Parteitag am 16. Januar neben Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und dem Außenpolitiker Norbert Röttgen um den CDU-Bundesvorsitz. Der künftige CDU-Chef gilt auch als potenzieller Kanzlerkandidat.

PAID Merz Komentar 15.30

+++ 4.04 Uhr: Experte: Rudimentäres Brexit-Abkommen wird nachverhandelt werden +++

Trotz der Einigung auf einen Brexit-Handelspakt zwischen Großbritannien und der EU rechnet ein deutscher Experte mit Nachverhandlungen. "Das Abkommen ist rudimentär", sagte York-Alexander von Massenbach von der Britischen Handelskammer in Deutschland der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist das Beste, das man im Rahmen der Umstände und in konfliktbelasteten Gesprächen hinbekommen konnte." Aber gerade aus britischer Sicht sei es "fast schon erstaunlich", dass ein Deal vereinbart wurde.

+++ 3.20 Uhr: Ein syrischer Soldat bei israelischem Luftangriff getötet +++

Bei einem Luftangriff in Syrien ist nach offiziellen syrischen Angaben ein Soldat der Regierungsarmee getötet worden. Drei weitere Soldaten wurden bei dem Raketenangriff gestern Abend auf einen Militärstützpunkt nahe der Hauptstadt Damaskus verletzt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf eine Armee-Quelle berichtete. Diese machte Israel für den Angriff verantwortlich. Der Angriff richtete sich den Angaben zufolge gegen eine Stellung der syrischen Luftabwehr in der Gegend von Nabi Habil. Es sei dadurch auch materieller Schaden entstanden.

+++ 1.14 Uhr: Maas sieht Verdienste von Trump in Afghanistan und Nahost +++

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sieht Verdienste des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump in Afghanistan und im Nahen Osten. "Bei allen außenpolitischen Meinungsverschiedenheiten fallen mir doch zwei Bereiche ein, in denen Trump etwas Positives bewegt hat", sagte Maas den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben). So habe es in Afghanistan erstmals direkte Verhandlungen zwischen der Regierung in Kabul und den radikalislamischen Taliban gegeben. "Die andere große Errungenschaft ist sicherlich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und einigen arabischen Staaten", fügte Maas hinzu. "Wir sind mit manchem an Trumps Nahost-Politik nicht einverstanden, aber nach Jahren des Stillstands ist hier etwas in Bewegung geraten." Diese Chance müsse genutzt werden, um auch die drängenden Fragen im Nahost-Friedensprozess anzugehen.

+++ 1.06 Uhr: Polizei sucht bundesweit nach 475 untergetauchten Rechtsextremisten +++

In Deutschland sind 475 Rechtsextremisten auf freiem Fuß, obwohl per Haftbefehl nach ihnen gesucht wird. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag hervor, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vorliegt. Da es häufig um mehrere Delikte geht, sind insgesamt 627 Haftbefehle offen. Die Zahl ist deshalb brisant, weil zumindest bei einigen terroristische Untergrund-Aktivitäten vermutet werden wie etwa bei der rechtsextremen Gruppe des NSU, die zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen ermordete.

Seit Beginn der Erhebung 2014 ist die Zahl deutlich gestiegen. Damals waren nur 253 Rechtsextremisten zur Fahndung ausgeschrieben. Als Grund gelten die zahlreichen Angriffe auf Asylbewerberheime nach der Flüchtlingskrise 2015. Zumeist fahndet die Polizei nach den Rechtsextremisten wegen Gewalttaten (125 Personen), etwa Körperverletzung oder Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. 109 Verdächtige werden wegen eines politisch motivierten Delikts - etwa Volksverhetzung, Beleidigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen - gesucht, einer wegen eines Terroraktes.


30.12.2020 05:04:48

Video: Taktisches Manöver im US-Senat


Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, McConnell, hat die Erhöhung der Coronahilfen gestoppt. Unterdessen ist in den USA erstmals die ansteckendere Coronavirus-Mutation nachgewiesen worden.

Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, McConnell, hat die Erhöhung der Coronahilfen gestoppt. Unterdessen ist in den USA erstmals die ansteckendere Coronavirus-Mutation nachgewiesen worden.




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